Bibiana Steinhaus spricht über heimliche Schiedsrichter-Hochzeit

Hannover - Schiri liebt Schiri: Die beiden Unparteiischen Bibiana Steinhaus (42) und Howard Webb (49) haben geheiratet. Über die heimliche Hochzeit sprach die 42-Jährige nun mit der Gala.

Bibiana Steinhaus (42) arbeitet als Schiedsrichterin. (Archivbild)
Bibiana Steinhaus (42) arbeitet als Schiedsrichterin. (Archivbild)  © Sven Hoppe/dpa

Die beiden Fußball-Schiedsrichter haben sich demnach Ende März "in trauter Zweisamkeit" in Hannover das Jawort gegeben.

Grund dafür war auch die Corona-Pandemie. Die geltende Verordnung in Niedersachsen lässt keinen Spielraum für große Feiern.

Die beiden durften nur zu zweit - ohne Trauzeugen - beim Standesamt erscheinen.

Auch Flitterwochen gab es erstmal keine. Die sollen später nachgeholt werden, wenn das Reisen wieder möglich ist.

Steinhaus und Webb sind bereits seit 2016 zusammen.

Beide haben nicht nur ihre Arbeit als Schiedsrichter gemein. Der Brite und die Deutsche sind auch Polizisten, wobei Webb aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist.

Die 42-Jährige ist begeistert von ihrem Mann und schwärmt: "Er ist ein ganz wundervoller Mensch, der nach einem klaren Wertekompass lebt und mein Leben unheimlich bereichert."

Bibiana Steinhaus war die erste Schiedsrichterin in der Bundesliga

Howard Webb (49) ist mit Bibiana Steinhaus verheiratet. (Archivbild)
Howard Webb (49) ist mit Bibiana Steinhaus verheiratet. (Archivbild)  © EPA/MATTEO BAZZI/dpa

Ihr Mann sei außerdem "sehr warmherzig, bodenständig und unglaublich verlässlich."

Auch nach der Eheschließung leben die beiden erstmal in einer Fernbeziehung – und das sogar auf zwei Kontinenten. Steinhaus arbeitet in Hannover, Webb in New York.

Die 42-Jährige war die erste Schiedsrichterin in der Männerdomäne 1. Bundesliga. Das Spiel Hertha BSC gegen Werder Bremen im Jahr 2017 war ihr erstes im deutschen Fußball-Oberhaus.

Bereits zuvor pfiff sie über einen Zeitraum von zehn Jahren regelmäßig in der 2. Liga. Sechsmal wurde Steinhaus "Schiedsrichterin des Jahres". Ende September vergangenen Jahres gab sie überraschend ihren Abschied bekannt. Ihr letztes Bundesligaspiel: FC Bayern München gegen Borussia Dortmund (3:2).

Dem Fußball bleibt sie dennoch weiterhin erhalten – als Video-Schiedsrichterin unter ihrem neuen Namen Bibiana Steinhaus-Webb.

Titelfoto: Montage: EPA/MATTEO BAZZI/dpa, Sven Hoppe/dpa

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