Bruno Labbadia soll Andriy Shevchenko beerben! Ex-Bundesliga-Coach vor erstem Job im Ausland

Genua (Italien) - Nun könnte alles ganz schnell gehen! Der Genua CFC hat Trainer Andriy Shevchenko (45) beurlaubt. Sein Nachfolger soll der deutsche Coach Bruno Labbadia (55) werden.

Offenbar übernimmt Bruno Labbadia (55) bald als Coach des Genua CFC.
Offenbar übernimmt Bruno Labbadia (55) bald als Coach des Genua CFC.  © Picture Point/Roger Petzsche

Der italienische Transferexperte und "Sky Sport News"-Journalist Gianluca Di Marzio (47) gibt auf seiner Website an, dass nur noch Details zwischen dem Tabellenvorletzten der Serie A und dem Ex-Übungsleiter von Hertha BSC und vom VfB Stuttgart zu klären seien.

Laut Di Marzio hätten Spannungen dazu geführt, dass Shevchenko entlassen wurde. Aber auch der Punkteschnitt des ehemaligen Weltklasse-Stürmers von 0,55 war katastrophal.

Von elf Partien gewann er mit seiner individuell gut besetzten Truppe um Mattia Destro (30), Goran Pandev (38), Milan Badelj (32), Salvatore Sirigu (35) und Domenico Criscito (35) nur eine - in der Coppa Italia gegen Liga-Schlusslicht US Salernitana (1:0)!

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In neun Serie-A-Begegnungen gelangen Shevchenko nur drei Unentschieden. Darüber hinaus setzte es sechs Niederlagen, weshalb Genua aus 21 Spielen gerade mal zwölf Punkte bei 20:39 Toren geholt hat.

Sollte Labbadia wirklich kommen, muss er einer verunsicherten Mannschaft neues Selbstvertrauen einflößen. Die fußballerische Klasse ist im mit 36 Mann (!) ziemlich aufgeblähten Kader definitiv vorhanden.

Andriy Shevchenko wurde vom Genua CFC entlassen

"Feuerwehrmann" Bruno Labbadia hätte bei Genua CFC das Ziel Klassenerhalt

Andriy Shevchenko (45, l.) wurde vom Genua CFC entlassen. Bruno Labbadia (55) soll auf ihn folgen.
Andriy Shevchenko (45, l.) wurde vom Genua CFC entlassen. Bruno Labbadia (55) soll auf ihn folgen.  © dpa/Ettore Ferrari/Pool EPA/PICTURE POINT/Roger Petzsche

Doch ob es dem "Feuerwehrmann" gelingen kann, die Individualisten zu einer Einheit zu formen, bleibt abzuwarten. Die Chance auf den Klassenerhalt ist aufgrund punktschwacher Konkurrenten jedenfalls weiterhin möglich. Denn trotz der schlechten Ausbeute beträgt der Rückstand aufs rettende Ufer nur fünf Zähler.

Wenig verwunderlich, dass Labbadia Lust darauf zu haben scheint, den Traditionsverein in der höchsten italienischen Spielklasse zu halten.

Zumal er seit knapp einem Jahr keinen Job mehr hatte. Schließlich wurde er bei Hertha am 24. Januar 2021 von seinen Aufgaben entbunden, nachdem ihm im Endspurt der Saison 2019/20 der Klassenerhalt mit der Alten Dame gelungen war.

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Anschließend scheiterte er jedoch wie viele Vorgänger und Nachfolger daran, die Berliner entscheidend weiterzuentwickeln, weshalb er gehen musste.

Nun scheint er sich erstmals in seiner gesamten Karriere im Ausland beweisen zu wollen und können. Denn weder als Spieler, noch als Trainer war Labbadia außerhalb von Deutschland tätig.

Titelfoto: dpa/Ettore Ferrari/Pool EPA/PICTURE POINT/Roger Petzsche

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