BVB mit unerwartetem Geldregen? Ousmane Dembélé wohl kurz vor Barca-Abschied!

Barcelona (Spanien) - Ousmane Dembélé (23) soll laut englischen Medienberichten ganz kurz vor einem Wechsel zu Manchester United stehen. Mit einem Abschied von Dembélés derzeitigem Klub, dem FC Barcelona, würde es den einen oder anderen Geldschein auch zu Borussia Dortmund wehen. Kommt es zum warmen Geldregen für den BVB?

Überzeugte in Barcelona nie vollends: Ousmane Dembélé (23).
Überzeugte in Barcelona nie vollends: Ousmane Dembélé (23).  © Marius Becker/dpa

Im Jahr 2017 war der heute 23-Jährige für die stolze Summe von rund 130 Millionen Euro vom BVB nach Barcelona gewechselt. 

Sein Transfer hätte geräuschvoller kaum sein können, seine Streik-Aktion hängt ihm noch nach.

Den Borussen konnte es schließlich anhand eines Transferpluses von mindestens 115 Millionen Euro innerhalb eines Jahres zumindest finanziell egal gewesen sein.

Menschlich etwas fragwürdig ist er nichtsdestotrotz ein begnadeter Fußballer, der sein Talent jedoch bei den Katalanen in drei Jahren nie so wirklich konstant auf den Platz bringen und somit kein unumstrittener Stammspieler werden konnte.

Bei der namhaften Konkurrenz einerseits, seinen privaten und Disziplinarverfehlungen andererseits ist dies allerdings auch nicht unbedingt verwunderlich.

Leiht Manchester Untied den Franzosen zunächst aus?

Der Franzose lief eine Saison in Schwarz-Gelb auf, ehe er sich wegstreikte.
Der Franzose lief eine Saison in Schwarz-Gelb auf, ehe er sich wegstreikte.  © Guido Kirchner/dpa

Nun, wo Blaugrana vor einem riesigen Umbruch steht, könnte man meinen, er nutze die Gunst der Stunde - und die Installation des neuen Trainers Ronald Koeman - um in Gänze anzukommen. 

Koeman soll sich sogar sehr um Dembélé bemüht haben, ihn als wichtigen Baustein sehen. 

Doch direkt an einem der ersten Trainingstage, verspätete sich das französische Enfant terrible direkt um 15 Minuten.

Barca scheint nun genug zu haben - und Manchester United wohl großes Interesse. 

Wie der britische Guardian meldet, sei man sogar schon recht weit in den Verhandlungen. Es ist die Rede von einer Ausleihe inklusive fester Kaufoption im kommenden Sommer. Darüber hinaus würden die Red Devils das Gehalt des 21-fachen französischen Nationalspielers übernehmen.

Sollte der Deal tatsächlich so über die Bühne gehen und United Dembélé im Anschluss für die Saison 2021/22 fest verpflichten, würde der BVB noch einmal abkassieren - satte vier Jahre nach dessen Abgang.

15 Millionen Euro winken dem BVB bei einem Verkauf

Würde sich über die zusätzlichen Dembélé-Millionen sicherlich freuen: BVB-Manager Michael Zorc (58).
Würde sich über die zusätzlichen Dembélé-Millionen sicherlich freuen: BVB-Manager Michael Zorc (58).  © Ina Fassbender/dpa

Bis zu 15 Millionen Euro würde ein Verkauf in die Schwarz-Gelben Kassen spülen. 

Geld, das man mit Sicherheit gern nimmt.

Darüber hinaus würde ein United-Deal für den BVB wohl bedeuten, dass ein Wechsel von Youngster Jadon Sancho (20) ins Old Trafford platzen würde - ein weiteres Leckerli für die Dortmund-Bosse um Manager Michael Zorc (58).

Dembélé selbst will von einem Abschied nichts wissen. Auch Trainer Koeman ist grundsätzlich zufrieden, selbst wenn der Franzose im Training "eine schwächere letzte Woche" gehabt haben soll. 

"Ich zähle auf ihn. Aber diese Entscheidungen müssen Klub und Spieler treffen", so der Niederländer.

Für Barcelona wäre ein Wechsel dennoch finanziell lukrativ. Die Rede ist von einer Summe zwischen 50 und 75 Millionen Euro. Und auch intern würde es ohne die Eskapaden des Rechtsaußen ruhiger.

Dembélé besitzt noch ein gültiges Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2022.

Titelfoto: Montage: Marius Becker/dpa , Ina Fassbender/dpa

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