1. FC Magdeburg: Coach Hoßmang bleibt, Sportchef Franz geht

Magdeburg - Thomas Hoßmang (53) bleibt Trainer des Fußball-Drittligisten 1. FC Magdeburg.

Trainer Thomas Hoßmang (53) bleibt beim 1. FC Magdeburg.
Trainer Thomas Hoßmang (53) bleibt beim 1. FC Magdeburg.  © Imago Images/Christian Schroedter

Wie der Verein am Mittwoch bekanntgab, unterschreibt der 53-Jährige einen Zweijahresvertrag bis 30. Juni 2022. 

Der frühere Bundesliga-Profi von Dynamo Dresden und Energie Cottbus hatte das Traineramt bei den Magdeburgern nach der Beurlaubung von Claus-Dieter Wollitz im Mai interimsmäßig zunächst bis zum Saisonende übernommen und die Bördeländer zum Klassenverbleib geführt.

"Thomas Hoßmang hat es gemeinsam mit dem Trainerteam innerhalb kurzer Zeit geschafft, die Leistungen der Mannschaft zu stabilisieren und den Klassenerhalt für den 1. FC Magdeburg zu erreichen."

Und weiter: "Daher ist es nur ein logischer Schritt, dass wir auch in der kommenden Saison gemeinsam mit Thomas als Cheftrainer weiter zusammen arbeiten wollen", sagte Mario Kallnik (45), Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg.

Offenbar endgültige Trennung von Sportchef Maik Franz

Sportchef Maik Franz (38) wird den FCM wohl verlassen.
Sportchef Maik Franz (38) wird den FCM wohl verlassen.  © Joachim Sielski/zb/dpa

Auf der anderen Seite steht offenbar die endgültige Trennung von Sportchef Maik Franz (38) bevor. 

"Wir sind in Gesprächen. Für mich hinterlässt er eine große Lücke. Er hatte unheimliche Stärken, die werden wir kompensieren müssen", sagte Manager Mario Kallnik im FCM-Podcast des MDR. 

Franz habe eine klare Vorstellung und man arbeite momentan daran, diese umzusetzen.

Der frühere Bundesliga-Profi Franz war im Zuge der Entlassung von Trainer Claus-Dieter Wollitz (54) Mitte Juni von Kallnik degradiert worden. Die Aufgaben übernahm der 45 Jahre alte Geschäftsführer selbst. 

Dennoch betonte Kallnik die Verdienste des scheidenden Weggefährten. "Der Maik Franz hatte – das unterschätzen viele – einen sehr großen Anteil daran, dass der 1. FC Magdeburg überhaupt jemals in der zweiten Liga spielen durfte", sagte Kallnik.

Titelfoto: Bildmontage: imago images/Christian Schroedter, Joachim Sielski/zb/dpa

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