Drittligist Halle schickt Anwaltsbrief an DFB

Halle (Saale) - Der Hallesche FC hat dem Deutschen Fußball-Bund aufgrund des geplanten Neustarts der 3. Liga anwaltliche Post zukommen lassen.

HFC-Präsident Jens Rauschenbach hat die bestehende Wettbewerbsverzerrung wegen ungleicher Bedingungen vor der Wiederaufnahme des Drittliga-Spielbetriebs angezeigt.
HFC-Präsident Jens Rauschenbach hat die bestehende Wettbewerbsverzerrung wegen ungleicher Bedingungen vor der Wiederaufnahme des Drittliga-Spielbetriebs angezeigt.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Am Wochenende verschickte der Club vor dem außerordentlichen DFB-Bundestag am heutigen Montag einen Brief zum Verband nach Frankfurt. 

"Wir haben durch unseren Anwalt die bestehende Wettbewerbsverzerrung beim DFB angezeigt und diesen aufgefordert, gleiche Bedingungen für alle mit mindestens 14 Tagen Mannschaftstraining zu schaffen. Wir erwarten hierzu eine Antwort und werden dann in unseren Gremien weitere Schritte beraten", sagte Präsident Jens Rauschenbach der "MZ". 

Der HFC ist erst am Wochenende nach über zweimonatiger Pause ins Mannschaftstraining eingestiegen. 

Am Sonntag (14 Uhr/MagentaSport live) tritt Halle beim ebenfalls abstiegsbedrohten Preußen Münster an. Für das einwöchige Quarantäne-Trainingslager ist der Club bereits ins Münsterland gereist. 


In Sachsen-Anhalt sind Teamtraining und Wettkämpfe noch bis Mittwoch untersagt.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema 3. Liga:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0