Drei Drittligisten müssen teilweise in Ausweichstadien spielen!

Deutschland - Die eigenen Stadien erfüllen die DFB-Anforderungen für die 3. Liga nicht oder nur bedingt! Deshalb müssen der VfB Oldenburg, SC Verl und die SpVgg Bayreuth teilweise ausweichen.

Der SC Verl wird seine vermeintlichen Heimspiele vorerst allesamt wieder in der Benteler-Arena in Paderborn austragen müssen.
Der SC Verl wird seine vermeintlichen Heimspiele vorerst allesamt wieder in der Benteler-Arena in Paderborn austragen müssen.  © picture point/Sven Sonntag

Das gab der Deutsche Fußball-Bund am Freitagnachmittag bekannt. Der Nord-Meister aus Niedersachsen darf seine Begegnungen grundsätzlich im heimischen Marschwegstadion austragen.

Doch: "Ausnahme sind Spiele in der Frostperiode sowie Begegnungen, die nach 18.30 Uhr angesetzt sind. Diese müssen die Oldenburger aufgrund einer fehlenden Rasenheizung sowie aus Lärmschutzgründen in der HDI-Arena in Hannover bestreiten."

Bayreuth muss hingegen bei Abendspielen umziehen, weil im eigenen Hans-Walter-Wild-Stadion eine Flutlichtanlage installiert wird. In dem Fall geht es dann sogar in ein anderes Bundesland: nach Thüringen ins Steigerwaldstadion vom FC Rot-Weiß Erfurt.

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Noch mehr Arbeit hat Verl vor sich. Der kleine Verein muss all seine vermeintlichen Heimspiele vorerst in Paderborn austragen. Und zwar so lange, bis "das Flutlicht ertüchtigt und die Rasenheizung fertiggestellt ist sowie weitere verbindliche infrastrukturelle Maßnahmen vorgenommen sind."

Für die drei Klubs und die anderen 17 Drittligisten gab es zudem erfreuliche Nachrichten, denn sie alle haben die Zulassung für ihre Spielklasse bekommen.

Drittliga-Aufsteiger VfB Oldenburg wird meist im heimischen Marschwegstadion antreten dürfen, muss aber vermutlich ab und an nach Hannover ausweichen.
Drittliga-Aufsteiger VfB Oldenburg wird meist im heimischen Marschwegstadion antreten dürfen, muss aber vermutlich ab und an nach Hannover ausweichen.  © dpa/Hauke-Christian Dittrich

Winterpause in der 3. Liga dauert wegen der WM in Katar satte neun Wochen an

In der 3. Liga läuft es 2022/23 wie gewohnt weiter. Anschließend stehen einige Veränderung an. (Symbolfoto)
In der 3. Liga läuft es 2022/23 wie gewohnt weiter. Anschließend stehen einige Veränderung an. (Symbolfoto)  © picture point/Sven Sonntag

So können die 20 Vereine ihre Planungen für die neue Saison vorantreiben. Unendlich viel Zeit ist bis zum Start nicht mehr.

Die Spielzeit 2022/23 wird am 22. Juli eröffnet. Bis zur Winterpause gibt es zwei Wochenspieltage, die für den 9./10. August und 8./9. November angesetzt sind.

Die Unterbrechung beginnt aufgrund der Weltmeisterschaft 2022 in Katar bereits am 14. November nach planmäßig 17 Spieltagen und dauert insgesamt neun Wochen an. Erst am 13. Januar 2023 geht es weiter, der letzte Spieltag wird am Samstag, 27. Mai, angepfiffen.

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Davon abgesehen folgt sie dem bewährten Muster: Es wird eine Partie am Freitag (Beginn um 19 Uhr) geben, sechs am Samstag (jeweils 14 Uhr), zwei am Sonntag (Begegnung eins um 13 Uhr, Match zwei um 14 Uhr) und eine am Montag (19 Uhr).

Wie in der Vorsaison können sich die Fans alle Spiele bei MagentaSport in voller Länge anschauen. Die dritten Programme der ARD übertragen an den Samstagen insgesamt 86 Partien live im Free-TV. Die Highlights sind bei MagentaSport, in den dritten Programmen, teilweise in der Sportschau und am späten Montagabend in "3. Liga pur" auch bei Sport1 zu sehen.

Für die übernächste Saison stehen bereits einige Änderungen fest. Denn der bestehende Medienrechtevertrag läuft im Sommer 2023 aus. So wird es zur Spielzeit 2023/24 die nächste Ausschreibung geben, die einen Zeitraum von vier Jahren umfassen und im dritten Quartal 2022 erfolgen soll. Montagsspiele gibt es dann nicht mehr.

Titelfoto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

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