Personal-Karussell der 3. Liga dreht sich: Löwen zurückhaltend, Türkgücü mit 33 Wechseln

München - Die Fußball-Drittligisten bleiben auch im zweiten Corona-Sommer nacheinander bei ihren Transfers tüchtig.

Daniel Wein (27) von 1860 München hat sich bereits im März mit seinem Verein weiter geeinigt. (Archivbild)
Daniel Wein (27) von 1860 München hat sich bereits im März mit seinem Verein weiter geeinigt. (Archivbild)  © Tobias Hase/dpa

Wenige Tage vor dem ersten Saisonspiel zwischen dem Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück und dem MSV Duisburg am kommenden Freitag (19 Uhr/MagentaSport) wickelten die 20 Vereine der dritthöchsten deutschen Spielklasse 453 Transfers ab.

Diese Zahl ist damit fast genauso hoch wie in den beiden Vorjahren: 2019 waren es zum vergleichbaren Zeitpunkt 457 und 2020 dann 456 gewesen.

Auch diesmal müssen vor allem die drei Zweitliga-Absteiger einen großen personellen Umbruch vollziehen.

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Bei den Würzburger Kickers gingen gleich 19 Spieler, wobei die meisten bislang noch keinen neuen Klub gefunden haben.

Noch umtriebiger als die Absteiger waren nur die Verantwortlichen von Türkgücü München - bereits 33 Spielerwechsel haben sie vollzogen.

Die wenigsten Wechsel im Kader hat im TSV 1860 München der Vierte der vergangenen Saison vorgenommen: Fünf Zugängen stehen bislang vier Abgänge gegenüber, wobei zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs aufrückten.

3. Liga: Der überwiegende Teil der Zugänge sind Spieler unter 23 Jahren

Auch Waldhof Mannheim mit nur drei Zugängen sowie Aufsteiger TSV Havelse waren zurückhaltend.

In Mergim Mavraj (Türkgücü München), Marc Schnatterer (Waldhof Mannheim), Mahir Saglik (SC Verl) oder Marvin Bakalorz (MSV Duisburg) sind einige Profis mit großer Erst- und Zweitliga-Erfahrung neu oder wieder zurück in der 3. Liga. Der überwiegende Teil der Zugänge sind Perspektivspieler unter 23 Jahren.

Insgesamt standen bis zum Montag 209 Zu- und 243 Abgänge fest. Das Transferfenster schließt in diesem Jahr am 31. August, sodass die Drittligisten noch sechs Wochen Zeit haben, personell nachzubessern.

Titelfoto: Tobias Hase/dpa

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