Feuerwerk, Feueralarm! Mannschaftsbus des FCK vor Kellerduell beschmiert

Lübeck - VfB Lübeck gegen 1. FC Kaiserslautern. Was nach Fußball-Provinz gegen Traditionsverein mit ruhmreicher Geschichte klingt, ist in Wirklichkeit knallharter Abstiegskampf in der 3. Liga. Beide Mannschaften stehen 2020/21 im Moment auf einem Abstiegsplatz. Das Kellerduell am Sonnabend endete mit einem 1:1 und hatte eine nächtliche Vorgeschichte.

Der von Lübeckern beschmierte Mannschaftsbus des 1. FC Kaiserslautern.
Der von Lübeckern beschmierte Mannschaftsbus des 1. FC Kaiserslautern.  © IMAGO / Agentur 54 Grad

Die Roten Teufel aus Lautern hatten nämlich eine unruhige Nacht hinter sich. Wie der Kultverein aus Rheinland-Pfalz via Twitter mitteilt, wurden die Profis von einem nächtlichen Feuerwerk (gegen 2.25 Uhr) aus dem Schlaf gerissen.

Auch danach war an Schlafen nicht zu denken: Gegen 4.25 Uhr morgens wurden die Lauterer durch mehrmaligen Feueralarm wach.

"Was zählt ist auf dem Platz", twitterte der FCK wie zum Trotz und fand außerdem noch einen beschmierten Mannschaftsbus vor.

Dort wurde das Vereinsemblem besudelt, auch die Buchstaben V.F.B. prangten übergroß auf dem Fahrzeug.

Das wollten die Lübecker Verantwortlichen so nicht stehen lassen. "

Sorry, das ist nicht, wofür der #VfBLübeck steht! Wir entschuldigen uns bei @Rote_Teufel für Beschädigungen und Störungen der Nacht, mit denen die Störer wohl glaubten, im Namen unseres VfB zu handeln. Das ist nicht unser Stil. Abstiegskampf wird auf dem Feld ausgetragen", twitterte der Nord-Verein.

14 Uhr wurde schließlich das Drittliga-Duell angepfiffen, das schließlich mit einem umkämpften Unentschieden endete. Cyrill Akono (31.) brachte die Gastgeber, denen zudem ein glasklarer Elfmeter verwehrt wurde, in Führung. Lautern glich in der 2. Halbzeit durch den eingewechselten Daniel Hanslik (54.) aus.

Feueralarm & Feuerwerk 1. FC Kaiserslautern berichtet auf Twitter von einer unruhigen Nacht

Verbale Entschuldigung des VfB Lübeck lässt nicht lange auf sich warten

Kaiserslautern und Lübeck auch nach Kellerduell beide auf einem Abstiegsplatz

In der Nachspielzeit flog der Lauterer Alexander Winkler (29) vom Platz. Der FCK muss nun aufpassen, dass Platzverweise nicht zur Paradedisziplin werden. Auch die beiden Partien zuvor, den 3:1-Heimerfolg gegen Halle und das 2:2-Unentschieden gegen den FSV Zwickau beendeten die Pfälzer in Unterzahl.

Sowohl Lübeck als auch Kaiserslautern verbleiben auf einem Abstiegsplatz. Bis zum Saisonende sind noch sieben Spieltage zu absolvieren.

Titelfoto: IMAGO / Agentur 54 Grad

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