3. Liga: Der Abstiegskampf spitzt sich zu! Viele Ostvereine im Tabellenkeller

Deutschland - Die sportliche Lage wird immer bedrohlicher! Denn der Abstiegskampf in der 3. Liga spitzt sich weiter zu. Auch sechs Traditionsvereine aus dem Osten müssen um den Klassenerhalt kämpfen.

Jena-Coach René Klingbeil kann für die Regionalliga Nordost planen.
Jena-Coach René Klingbeil kann für die Regionalliga Nordost planen.  © Picture Point / Gabor Krieg

Allen voran der FC Carl Zeiss Jena, der mittlerweile satte 16 Zähler Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz hat und in der kommenden Saison mit ziemlich großer Sicherheit in der viertklassigen Regionalliga Nordost spielen wird.

Denn der FCC machte auch beim 0:3 gegen den TSV 1860 München nicht den Eindruck, als würde er eines der größten Wunder der Fußballgeschichte noch schaffen können. Damit steht ein Absteiger so gut wie fest.

Mit dem Profifußball dürfte es auch bei der SG Sonnenhof Großaspach zu Ende gehen. Spätestens das 0:2 beim FC Bayern München II zeigte auf: Diese Saison reicht die Klasse - gerade in der Breite - nicht für die dritthöchste Spielklasse aus. Zwölf Punkte Rückstand auf den rettenden Platz 16 sprechen Bände.

Auch der SC Preußen Münster steckt nach der vermeidbaren 1:2-Niederlage (nach 1:0-Führung) beim FC Viktoria Köln weiter tief im Abstiegssumpf und hat mit 27 Punkten aus 27 Spielen sechs Zähler Rückstand auf den Halleschen FC.

Zwischen diesen beiden Klubs steht nun etwas überraschend der FSV Zwickau, der an sich keine schlechte Saison spielt, am Sonntag aber mit 2:4 beim KFC Uerdingen unterlag und deshalb auf Rang 17 abrutschte. So ist das Duell am kommenden Sonntag (13 Uhr) gegen den FC Hansa Rostock aufgrund der Konstellation noch brisanter und wichtiger.

FSV Zwickau, Hallescher FC, 1. FC Magdeburg und Chemnitzer FC könnten neben Carl Zeiss Jena absteigen!

Der FSV Zwickau steht nach dem 27. Spieltag auf dem ersten Abstiegsplatz 17.
Der FSV Zwickau steht nach dem 27. Spieltag auf dem ersten Abstiegsplatz 17.  © Picture Point / Gabor Krieg

Denn die Kogge könnte sich mit einem Sieg weit von den Abstiegsrängen entfernen. Momentan hat der FCH sechs Punkte Vorsprung auf Zwickau, das in den kommenden drei Spielen auf drei direkte Konkurrenten trifft und sich selbst aus dem Keller schießen kann.

In dem stecken auch der HFC und der 1. FC Magdeburg fest. Damit war zu diesem Zeitpunkt der Saison überhaupt nicht zu rechnen. Doch die Realität sieht anders aus. Für beide Vereine geht es im restlichen Saisonverlauf nur noch ums nackte sportliche Überlegen.

Beide haben liegen nur einen Punkt vor Zwickau und stehen in den kommenden Wochen als gejagte Teams gehörig unter Druck. Halle kam gegen den FC Ingolstadt 04 immerhin in der Nachspielzeit noch zu einem 1:1 und beendete damit die Serie von sieben Niederlagen in Folge.

Am kommenden Samstag (14 Uhr) kann der HFC einen großen Befreiungsschlag landen. Dann tritt die Elf von  Ismail Atalan bei Münster an. Magdeburg verlor beim Tabellenführer MSV Duisburg am Freitag knapp mit 0:1 und hat mit dem 1. FC Kaiserslautern einen direkten Konkurrenten vor der Brust, der nur einen Punkt vor Magdeburg liegt.

Wenn die Mannschaft von Claus-Dieter "Pele" Wollitz aber endlich ihre individuelle Klasse konstant auf den Platz bekommt und die Form vom 6:2-Sieg gegen Jena zeigt, dürfte sich der FCM wie auch der Chemnitzer FC nach und nach aus dem unteren Tabellendrittel verabschieden. Denn der CFC ist auf dem besten Weg in Richtung Klassenerhalt. Wer hätte das nach der unruhigen Hinrunde gedacht?

TAG24-Redakteur Stefan Bröhl beschäftigt sich in seiner Kolumne diesmal mit dem Abstiegskampf der 3. Liga, in den insgesamt sechs Teams aus Ostdeutschland verwickelt sind - wie etwa der Hallesche FC, der FSV Zwickau und der 1. FC Magdeburg.
TAG24-Redakteur Stefan Bröhl beschäftigt sich in seiner Kolumne diesmal mit dem Abstiegskampf der 3. Liga, in den insgesamt sechs Teams aus Ostdeutschland verwickelt sind - wie etwa der Hallesche FC, der FSV Zwickau und der 1. FC Magdeburg.  © Picture Point / Gabor Krieg

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

Mehr zum Thema 3. Liga:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0