Schlammschlacht zwischen Großkreutz und KFC Uerdingen! Weltmeister zieht vor Gericht

Krefeld - Rosenkrieg! Kevin Großkreutz (31) greift gegen seinen Arbeitgeber KFC Uerdingen auf rechtliche Mittel zurück! Der Weltmeister von 2014 wurde angeblich seit über drei Monaten nicht mehr bezahlt und zieht deshalb vor das Arbeitsgericht.

Kevin Großkreutz (31) zieht gegen den KFC Uerdingen vor Gericht.
Kevin Großkreutz (31) zieht gegen den KFC Uerdingen vor Gericht.  © Marius Becker/dpa

Das berichtet die Bild-Zeitung. Dem Artikel zufolge sollen sich beide Seiten am 17. September in Krefeld treffen.

Der frühere Star von Borussia Dortmund gehört beim Drittligisten zu den Top-Verdienern und soll angeblich 40.000 Euro pro Monat bekommen. Seit Wochen steht im Raum, dass Uerdingen Großkreutz loswerden will.

Der besitzt in Krefeld noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Laut der Bild wurde Großkreutz nachgesagt, vor dem letzten Auswärtsspiel der abgelaufenen Saison bewusst die 5. Gelbe Karte kassiert zu haben. Angeblich hätte er keine Lust auf die lange Reise nach Rostock gehabt. 

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Sportlich konnte der ehemalige deutsche Nationalspieler ohnehin nicht mehr überzeugen und war bei Uerdingen nur noch Mitläufer. Dennoch hat diese Geschichte einen faden Beigeschmack, denn Großkreutz ist nicht der erste Profi, für den es beim KFC unschön zu Ende geht. 

Mehrere Ex-Bedienstete des KFC Uerdingen kämpfen um ausstehende Gelder

Ex-Stürmer Marcel Reichwein (34) wurde einst sogar zum Einzeltraining um 7 Uhr morgens verdonnert. Er zog vor Gericht, bekam in allen Punkten Recht und wurde nur einen Tag später unter dem Vorwand, Vertragsinhalte in der Kabine verraten zu haben, fristlos gekündigt.

Reichwein, der von Anwalt Horst Kletke vertreten wird, sagte dazu: "Dabei musste ich mich alleine umziehen."

Kletke erklärt: "Ich vertrete noch mindestens zehn weitere Mandanten gegen den KFC. Darunter Spieler, Ex-Trainer oder auch Berater, die alle um ausstehende Gelder kämpfen."

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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