Sachsens Fußball-Chef Winkler: DFB soll "einen, nicht spalten"

Leipzig - Sachsens Fußball-Präsident Hermann Winkler hat den scharfen Ton der Presseerklärung des Deutsche Fußball-Bundes (DFB) nach der Konferenz der Präsidenten der Regional- und Landesverbände zu Abbruchszenarien der 3. Liga kritisiert.

Hermann Winkler hat den scharfen Ton der Presseerklärung des DFB zu Abbruchszenarien der 3. Liga kritisiert.
Hermann Winkler hat den scharfen Ton der Presseerklärung des DFB zu Abbruchszenarien der 3. Liga kritisiert.  © Hermann Winkler

"Der DFB hat die Aufgabe zu einen, nicht zu spalten", sagte Winkler am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Er habe der Erklärung nicht zugestimmt.

"Wir dürfen uns die Zukunft nicht kaputt machen. Es gibt auch eine Zeit nach Corona, in der wir miteinander reden und Fußball spielen wollen", sagte der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV). 

Winkler kritisierte zudem, dass die Diskussion jetzt über die Presse geführt werde, statt konstruktive Wege im direkten Kontakt zu suchen.

Der DFB hatte am Mittwoch nach der Videokonferenz mitgeteilt, womöglich entstehende Schadenersatzforderungen wegen eines selbstgewählten Abbruchs der Drittliga-Saison auf die Vereine umlegen zu wollen. 

Zudem wurden die Befürworter eines Abbruchs aufgefordert, Lösungen für zentrale Fragen zu präsentieren.

Dazu zählen die Auf- und Abstiegsregelungen sowie praktikable Vorschläge, wie die kommende Saison durchzuführen wäre. Ein Konzept solle bis zum Außerordentlichen DFB-Bundestag am 25. Mai vorliegen.

Titelfoto: Hermann Winkler

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