Türkgücü-Paukenschlag! Münchner Klub trennt sich von Trainer Schmidt

München - Paukenschlag in Bayern! Türkgücü München hat sich von Trainer Alexander Schmidt (52) getrennt.

Die gemeinsame Zeit ist beendet! Türkgücü München hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Alexander Schmidt (52) getrennt.
Die gemeinsame Zeit ist beendet! Türkgücü München hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Alexander Schmidt (52) getrennt.  © imago images/Fotostand

Dies teilte der Drittligist am Dienstag mit. Nach der bitteren 1:3-Pleite am vergangenen Spieltag gegen den SV Wehen Wiesbaden habe es im Zuge einer internen Analyse keine andere Option gegeben, als sich unmittelbar vom Übungsleiter zu trennen.

"Wir bedanken uns bei Alex Schmidt für seine Leistungen in der ersten Drittligasaison bei Türkgücü München. Aufgrund der negativen sportlichen Entwicklung haben wir uns nach einer langen und intensiven Analyse dazu entschieden, die Arbeit mit Alex Schmidt zu beenden", wird Max Kothny (24), Geschäftsführer des Vereins, zitiert.

Man wünsche "Alex für seinen weiteren Werdegang alles Gute", heißt es im Statement weiter.

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Auch die Nachfolge ist zumindest vorerst bereits geregelt. So wird der bisherige Co-Trainer Andreas Pummer (38) die Leitung der Profi-Mannschaft der Münchner übernehmen und entsprechend schon gegen den 1. FC Magdeburg am nächsten Montag (19 Uhr) an der Seitenlinie des Klubs stehen.

Pummer stieß im Jahr 2017 zum Verein. Er führte die Mannschaft bis in die Regionalliga und erreichte in 68 Partien als Cheftrainer einen überzeugenden Punkteschnitt von 2,19, ehe er im Anschluss das Amt des Co-Trainers übernahm. Der Schnitt Schmidts belief sich in dessen doch recht kurzer Amtszeit von lediglich 23 Partien auf einen Wert von 1,43 Zählern pro Spiel.

In der laufenden Spielzeit belegt Türkgücü den siebten Platz. In 23 Partien konnten 33 Zähler eingefahren werden - zu wenig für die Ansprüche der Verantwortlichen, die nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg (zwei Unentschieden sowie zwei Niederlagen) augenscheinlich keine andere Alternative zu einem sofortigen Wechsel an der Seitenlinie mehr sahen.

Titelfoto: imago images/Fotostand

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