Ablöse für Bundesliga-Trainer: Berti Vogts mit klarer Meinung zu Hütter-Wechsel

Düsseldorf – Sollten für Trainer Ablösesummen gezahlt werden? Der frühere Bundestrainer Berti Vogts (74) hält das im Zusammenhang mit dem Wechsel von Adi Hütter (51) von Eintracht Frankfurt zu Borussia Mönchengladbach für sinnvoll.

Adi Hütter (51) wird Eintracht Frankfurt am Saisonende verlassen im Sommer zu Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach wechseln.
Adi Hütter (51) wird Eintracht Frankfurt am Saisonende verlassen im Sommer zu Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach wechseln.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

"Es ist richtig von Borussia, in einen Trainer mit hoher Qualität Geld zu investieren. Wenn er den Job macht, den ich ihm zutraue, lohnt sich das", schrieb Vogts in seiner Kolumne in der Rheinischen Post.

Gladbach muss 7,5 Millionen Euro an den Bundesliga-Konkurrenten Frankfurt überweisen, um den 51-jährigen Österreicher aus seinem bis 2023 datierten Vertrag herauszukaufen.

Vogts sieht in Hütter den optimalen Trainer für Gladbach. "Adi Hütter ist für Borussia die beste Lösung als Nachfolger von Marco Rose (44), den ich als Trainer ja auch sehr schätze", sagte der 74-Jährige. Damit mache Borussia-Manager Max Eberl (47) klar, dass Borussia weiterhin ambitioniert ist.

Die Arbeit Hütters in Frankfurt imponiere ihm, schrieb der frühere Mönchengladbacher Spieler. "Was Hütter in Frankfurt zusammen mit Fredi Bobic (49) aufgebaut hat, gefällt mir sehr gut. Fast alle Spieler, die geholt wurden, sind eingeschlagen."

Vogts erklärte weiter: "Ohne großes Geld wurde da eine Spitzenmannschaft der Bundesliga geformt, die einen Fußball spielt, der Spaß macht."

Ex-Bundestrainer Berti Vogts (74) findet es im Zusammenhang mit dem Wechsel von Adi Hütter (51) sinnvoll, für einen Bundesliga-Trainer Ablösesummen zu zahlen.
Ex-Bundestrainer Berti Vogts (74) findet es im Zusammenhang mit dem Wechsel von Adi Hütter (51) sinnvoll, für einen Bundesliga-Trainer Ablösesummen zu zahlen.  © Daniel Karmann/dpa

Am morgigen Samstag (15.30 Uhr) trifft Hütter mit Eintracht Frankfurt auf seinen künftigen Klub. Borussia Mönchengladbach liegt mit 40 Zählern 13 Punkte hinter dem Tabellen-Vierten Frankfurt.

Titelfoto: Montage: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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