FC Bayern mit Geisterspiel zum Bundesliga-Start: Stadt München lässt doch keine Zuschauer zu!

München - Die Ränge der Allianz Arena in München werden zum Auftakt der Bundesliga nun doch leer bleiben.

Zum Bundesliga-Auftakt zwischen dem FC Bayern München und dem FC Schalke 04 wird es ein Geisterspiel geben. (Archivbild)
Zum Bundesliga-Auftakt zwischen dem FC Bayern München und dem FC Schalke 04 wird es ein Geisterspiel geben. (Archivbild)  © Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa

Das entschied die Stadt München am Donnerstag mit Verweis auf die steigenden Corona-Infektionszahlen in der Landeshauptstadt. 

Die Inzidenzzahl war über Nacht von unter 34 auf 47,6 gestiegen.

Eigentlich hatte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Mittwochabend nach einem Spitzengespräch von Staatsregierung, Stadt und Vereinsführung angekündigt, dass entsprechend 7500 Zuschauer bei der Partie zwischen dem FC Bayern und dem FC Schalke 04 zugelassen wären. 

In dieser Woche hatte die Politik beschlossen, bundesweit in einem Probebetrieb 20 Prozent der Stadien in den zwei Bundesliga wieder zu füllen. Die Münchner blieben da aber bereits vorsichtig und planten nur mit einer Auslastung von zehn Prozent.

Nun aber bleibt die Allianz Arena am ersten Spieltag zuschauerleer, wie Bürgermeister Reiter nach Beratungen mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und seiner Gesundheitsbehörde entschied. "Das ist bitter für die Fans und Vereine, ich weiß, aber die Krise ist noch nicht vorbei, das muss allen bewusst sein", sagte er.

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte zuvor noch die Rückkehr von Fans in die Stadien gelobt. "Das ist für die Fußballkultur etwas sehr wichtiges, dass das zurückkehrt", sagte Rummenigge am Donnerstag bei "Bild live".

Update 14.37 Uhr: Bayern-Trainer Flick hat Verständnis

Bayern-Coach Hansi Flick hat verständnisvoll auf die Entscheidung der Stadt München reagiert, dass das Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga am Freitag zwischen seinem FC Bayern und dem FC Schalke 04 doch ohne Fans stattfinden muss. 

In der bayerischen Landeshauptstadt steigen die Corona-Infektionszahlen rasant an. Die Verantwortlichen müssten "den Zahlen Rechnung tragen", kommentierte der 55-Jährige am Donnerstag. Die Corona-Pandemie werde uns alle noch längere Zeit begleiten.

Titelfoto: Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa

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