Bundesliga-Profi verkündet mit 33 sein Karriereende: "Es geht nicht mehr"

Sinsheim - Benjamin Hübner, Kapitän der TSG Hoffenheim, verkündet mit 33 Jahren sein Karriereende. Der Abwehrspieler war zuletzt von einer langen Verletzungsserie geplagt und hängt nun die Schuhe an den Nagel.

Benjamin Hübner (33) wird die TSG Hoffenheim zukünftig nicht mehr aufs Feld führen. Eine Verletzungsserie zwingt ihn zum Karriereende.
Benjamin Hübner (33) wird die TSG Hoffenheim zukünftig nicht mehr aufs Feld führen. Eine Verletzungsserie zwingt ihn zum Karriereende.  © Tom Weller/dpa

"Es geht nicht mehr" ist auf dem offiziellen Facebook-Profil des Bundesligisten aus Hoffenheim zu lesen.

Gemeint ist das Karriereende des Kapitäns, Benjamin Hübner (33). Dieser hatte aufgrund mehrerer schwerer Verletzungen zuletzt kaum Spielpraxis sammeln können.

Seit einer Kopfverletzung im Sommer 2018 und einer anschließenden Sprunggelenksverletzung vor dem Saisonstart 2020, hat Hübner nach Angaben der TSG gerade einmal sieben Pflichtspiele seit dem 1. Juli 2020 bestritten.

Schafft ein ehemaliges Energie-Talent jetzt den Durchbruch in der Bundesliga?
1. Bundesliga Schafft ein ehemaliges Energie-Talent jetzt den Durchbruch in der Bundesliga?

Nun zieht der Verteidiger die Konsequenzen aus seiner zuletzt leidvollen Zeit und verkündet das Ende seiner Karriere, nachdem er einen letzten Comeback-Versuch im Training gestartet hatte, wie der Kicker berichtet.

In seiner Karriere gelangte Hübner über die Stationen Wiesbaden und Ingolstadt schließlich nach Hoffenheim.

Als Kapitän führte Hübner die TSG 2018 u.a. gegen Manchester City in der Königsklasse aufs Feld.

Der Torwart und aktuelle Kapitän Oliver Baumann (32) zollt seinem Kollegen großen Respekt: "Natürlich ist es immer eine Ehre für mich, das Team als Kapitän aufs Feld zu führen. Aber auf dieses Privileg hätte ich gerne verzichtet, wenn Benni dafür noch spielen könnte. Allein wie er mit der für ihn belastenden Situation in den vergangenen Jahren umgegangen ist, zeigt, welch großartiger Mensch er ist".

Titelfoto: Tom Weller/dpa

Mehr zum Thema 1. Bundesliga: