Müssen Fußballer nach Länderspielen in Quarantäne? FC Augsburg stellt sich quer

Augsburg - Der FC Augsburg will seine Fußball-Nationalspieler für die am Monatsende anstehenden Länderspiele nur abstellen, wenn diese nach ihrer Rückkehr nicht in eine Corona-Quarantäne müssen.

Augsburgs Trainer Heiko Herrlich (49, r.) und Augsburgs Abwehrspieler Felix Uduokhai (23) im Stadion.
Augsburgs Trainer Heiko Herrlich (49, r.) und Augsburgs Abwehrspieler Felix Uduokhai (23) im Stadion.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild POOL/dpa

Man warte aktuell noch "auf eine klare Stellungnahme" der Behörden, sagte Manager Stefan Reuter (54) nach dem 3:1 der Augsburger am Freitagabend in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach.

Augsburgs Innenverteidiger Felix Uduokhai (23) steht im zuletzt berufenen Aufgebot der Nationalmannschaft.

Der Verein stehe im Austausch mit dem Gesundheitsamt. "Wir wollen keinen abstellen, der anschließend in Quarantäne gehen müsste", sagte Reuter.

In der Diskussion um die Länderspiel-Abstellungen während der Coronavirus-Pandemie hatte es zuletzt erste Konsequenzen gegeben.

Die nächsten zwei Spieltage der südamerikanischen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022 wurden abgesetzt.

Hintergrund sind Reiserestriktionen, wodurch Spieler nach der Rückkehr von den Länderspieleinsätzen mitunter in Quarantäne gemusst hätten.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild POOL/dpa

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