Gladbach gewinnt Generalprobe! Hütter schlägt mit Lob um sich, aber mahnt auch

Mönchengladbach - Zurücklehnen ist nicht! Borussia Mönchengladbach hat die Generalprobe gegen den FC Groningen mit 2:1 gewonnen. Von Chefcoach Adi Hütter (51) gab es viel Lob, aber auch mahnende Worte.

Gladbach-Kapitän Lars Stindl (32, M.) wird von seinen Mitspielern jubelnd umringt, nachdem er zur 1:0-Führung eingeköpft hatte.
Gladbach-Kapitän Lars Stindl (32, M.) wird von seinen Mitspielern jubelnd umringt, nachdem er zur 1:0-Führung eingeköpft hatte.  © imago/Ulrich Hufnagel

Erst der 2:0-Sieg gegen den FC Bayern München, nun der Erfolg gegen das Team aus den Niederlanden: Viel besser hätte die Woche für die Elf vom Niederrhein kaum laufen können.

Am Samstag köpfte Kapitän Lars Stindl (32) seine Borussia zur 1:0-Führung (15.) gegen Groningen. Vor allem die Vorarbeit von Patrick Herrmann (30) erfreute Hütter: "Der Freistoß war genial geschossen."

Der Assistgeber bekam auch beim zweiten Torerfolg (40.), der durch ein Eigentor von Hollands Azor Matusiwa (23) gelang, ein dickes Lob ab: "Er war der Schlüsselspieler! Wir haben über rechts richtig gut kombiniert, die Ruhe bewahrt und im richtigen Moment den Tiefgang gefunden. Am Ende war es zwar glücklich, aber solche Situationen muss man auch provozieren können."

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Positiv trat auch Joe Scally (18) in Erscheinung. "Für mich ist er ein vielversprechender Spieler für die Zukunft", würdigte Hütter die Leistungen des Rechtsverteidigers, der diesmal auf der linken Abwehrseite zum Einsatz kam.

Außerdem war der US-Amerikaner der einzige Feldspieler, der über 90 Minuten durchgespielt hatte. "Mit seinen 18 Jahren steht er richtig gut da. Joe hat die physischen Fähigkeiten dazu und hat ein sehr gutes Spiel gemacht", kommentierte der Gladbach-Coach.

Mit gefühlter Bestbesetzung ging Borussia Mönchengladbach die Generalprobe an

Gegen den FC Groningen gewannen die Fohlen ihren letzten Test der Vorbereitung mit 2:1

Bis zum offiziellen Saisonstart steht Trainer Adi Hütter noch viel Arbeit bevor

Lief noch nicht perfekt: An der Seitenlinie musste Fohlen-Trainer Adi Hütter (51, v.) allerhand dirigieren.
Lief noch nicht perfekt: An der Seitenlinie musste Fohlen-Trainer Adi Hütter (51, v.) allerhand dirigieren.  © imago/Ulrich Hufnagel

Selbst ein Akteur wie Marcus Thuram (23), der diesmal nicht so in Erscheinung treten konnte, wie man es von wie gewohnt war, wurde vom Fohlen-Trainer lobgepriesen.

"Aufgrund seiner Größe, seiner Schnelligkeit, seiner Behauptung am Ball und seinem Spielwitz ist er ein Top-Spieler", adelte Hütter den Angreifer. "Nicht umsonst ist er französischer Nationalspieler."

Im Grunde war der österreichische Coach mit dem letzten Test der Saisonvorbereitung zufrieden: "In der ersten Halbzeit hatten wir sehr gute Phasen dabei - so wie ich mir Ballbesitz-Fußball vorstelle."

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Seine Jungs haben sich allesamt bemüht, die richtige Portion Mut an den Tag gelegt und eine gute Einstellung gezeigt. Dennoch gab es auch Kritikpunkte: "Im Spiel nach vorne müssen wir besser werden und auch das Anlaufen hat mir nicht so gut gefallen. Deshalb haben wir in den neun Tagen bis zum Pokalspiel (1. FC Kaiserslautern; Anm. d. Red.) noch einiges zu tun", so Hütter.

Speziell in der zweiten Halbzeit seien die Fohlen zu oft dem Ball hinterher gelaufen. "Wir haben gewonnen, das ist okay, aber da ist schon noch viel zu tun", gestand der Übungsleiter.

Titelfoto: imago/Ulrich Hufnagel

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