Max Meyer bei Crystal Palace abgeschoben, Schalke-Comeback noch im Winter?

London (Großbritannien) - Wieder "Weltklasse" für Königsblau? Max Meyer (25) wurde bei seinem Klub Crystal Palace in die U23 versetzt. Ein Abgang scheint unausweichlich. Kommt es nun ausgerechnet zu einer Rückkehr zu seinem Jugendklub FC Schalke 04?

Bilder wie diese gab es in dieser Saison noch nicht. Max Meyer (25) im Trikot auf dem Platz für den derzeit Tabellenelften der englischen Premier League.
Bilder wie diese gab es in dieser Saison noch nicht. Max Meyer (25) im Trikot auf dem Platz für den derzeit Tabellenelften der englischen Premier League.  © Paul Terry/CSM via ZUMA Wire/dpa

Im Transfersommer 2018 endete die neunjährige Ehe Meyers mit S04 - alles andere als geräuschlos und mit ordentlich schmutziger Wäsche.

Nun, etwa zweieinhalb Jahre später, sieht es um die Zukunft des von seinem Berater einst als "Weltklassespieler" titulierten Meyer bei den Londonern nicht sonderlich rosig aus. Das Abenteuer "The Eagles" steht vor einem jähen Ende.

Crystal-Coach Roy Hodgson (73) setzte zuletzt noch weniger auf den 25-Jährigen als ohnehin schon. Um genau zu sein: schlichtweg gar nicht mehr.

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In dieser Saison steht nicht ein einziger Auftritt in der Premier League zu Buche. Von elf Liga-Partien, war er bei sechs Spielen nicht im Kader.

Er wurde nun sogar in die U23 versetzt!

Am vergangenen Wochenende dann der erste Auftritt für den zweiten Anzug der Eagles in der Premier League 2. Dort gelang Meyer eine Vorlage zur zwischenzeitlichen 2:0-Halbzeitführung gegen die zweite Mannschaft des FC Fulham.

Endergebnis? 2:5 aus der Sicht von Crystal! Es passt zur Situation des gebürtigen Oberhauseners.

Quo vadis, Max?

Fakt ist, in einer noch größeren Krise als der Offensivakteur steckt eigentlich nur sein Ex-Klub.

Eine erneute Niederlage am Wochenende war schon fast nicht mehr erwähnenswert (TAG24 machte es dennoch). Die königsblauen Fahnen, sie werden immer weißer.

Schalke-Flucht möglicherweise eine Variante - oder gar die einzige?

Bilder aus besseren Tagen. Sowohl für Meyer als auch für den FC Schalke 04.
Bilder aus besseren Tagen. Sowohl für Meyer als auch für den FC Schalke 04.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Offensichtlich ist nach wie vor - die unheimlich schwache Defensive der Knappen ausgeklammert: Es fehlt der erschreckend harmlosen Offensive völlig an Torgefahr und Esprit. Attribute, die Meyer (in seinen Glanzzeiten) zu versprühen wusste.

Kommt es also möglicherweise zum Comeback?

Palace will den im kommenden Sommer auslaufenden Kontrakt keinesfalls verlängern. Ein ablösefreier Wechsel scheint vorprogrammiert.

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Es sei denn - und dieses Szenario soll der Klubführung noch ein wenig besser passen -, man bekommt Meyer im Winter sogar noch für etwas Geld los. Da sich der Markt jedoch auch im Januar noch lange nicht von Corona erholt haben dürfte, scheint dies fast utopisch. Also eine Leihe?

Da käme dann möglicherweise Königsblau wieder ins Spiel. Palace könnte Gehalt einsparen, Meyer käme in sein gewohntes Umfeld und S04 vielleicht ein Puzzle-Teil, was der Baum-Elf helfen könnte, vielleicht mal wieder etwas Zählbares zu erspielen. (Zur ausführlichen Beschreibung der Lage auf Schalke klicke hier.)

Haupt-Reibungspunkt des Meyer-Streits im Jahr 2018, Christian Heidel (57), ist zudem auch nicht mehr im Amt. Es wäre wohl eine Überlegung wert. Der Konjunktiv ist ein ständiger Begleiter. Aber weder Schalke noch Meyer sind aktuell in der Position sonderlich zimperlich zu sein.

Titelfoto: Montage: Paul Terry/CSM via ZUMA Wire/dpa, Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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