Neustart nach Länderspielpause! Gladbach-Coach Hütter will ersten Saisonsieg

Mönchengladbach - Vor der Länderspielpause war Borussia Mönchengladbach mit nur einem Punkt aus drei Partien in die neue Saison gestartet. Nun hofft Trainer Adi Hütter (51), die Reset-Taste gefunden zu haben.

Adi Hütter (51) ist noch gut in Form! Beim ersten Heimspiel gegen den FC Bayern zeigte sich Gladbach-Trainer technisch versiert an der Seitenlinie.
Adi Hütter (51) ist noch gut in Form! Beim ersten Heimspiel gegen den FC Bayern zeigte sich Gladbach-Trainer technisch versiert an der Seitenlinie.  © picture alliance/dpa/Federico Gambarini

Nach dem Remis zum Auftakt gegen den FC Bayern München folgten gegen Bayer 04 Leverkusen und den 1. FC Union Berlin zwei Niederlagen. Von einem Fehlstart war bereits die Rede.

"Für mich ist das Wichtigste, dass wir uns nicht in Zufriedenheit wägen. Das können wir auch nicht, wenn wir nach drei Spielen nur mit einem Punkt dastehen", ist sich der Fohlen-Coach seiner Verantwortung bewusst.

Dabei ist nicht alles nur dem Trainer anzulasten. "Auch die Mannschaft ist sehr selbstkritisch mit sich umgegangen. Sie weiß, dass wir es besser hätten machen können", so der Österreicher.

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Gegen Arminia Bielefeld soll deshalb am Sonntagabend (ab 19.30 Uhr/DAZN) im vierten Anlauf unbedingt der erste Sieg der neuen Spielzeit her. Hütter: "Wir wissen, dass wir gefordert sind, unser Heimspiel gegen Bielefeld zu gewinnen."

Borussia Mönchengladbach ist gegen Arminia Bielefeld zum Siegen verdammt

Im Hinspiel der vergangenen Saison erzielte Breel Embolo (24, l.) für die Borussia das goldene Tor zum 1:0-Sieg gegen den Bielefeld. Verteidiger Amos Pieper (23) kam zu spät herangeflogen.
Im Hinspiel der vergangenen Saison erzielte Breel Embolo (24, l.) für die Borussia das goldene Tor zum 1:0-Sieg gegen den Bielefeld. Verteidiger Amos Pieper (23) kam zu spät herangeflogen.  © picture alliance/dpa/Friso Gentsch

Hoffnung macht dem Übungsleiter der Borussia unter anderem, dass in den vergangenen zwei Wochen mit Breel Embolo (24) und Manu Koné (20) ein paar der verletzten Spieler ins Mannschaftstraining zurückgekehrt sind.

"Das Gefühl, wenn alle wieder da sind, ist ein bisschen wie ein Neustart", setzte Hütter zum Vergleich an.

Jedoch muss der Coach auch weiterhin auf wichtiges Stammpersonal verzichten. Stefan Lainer (29, Knöchelbruch) und Marcus Thuram (24, Innenbandriss) werden noch mehrere Wochen fehlen.

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Zudem ist Ramy Bensebaini (26) nach seiner Länderspielreise mit Algerien angeschlagen zurückgekommen. "Leider haben wir nicht das komplette Personal an Bord, um aus dem Vollen schöpfen zu können", trauerte Hütter der anhaltenden Verletzungsmisere hinterher.

Als Ausrede für einen möglichen weiteren Punktverlust will der Fohlen-Trainer die angespannte Personallage nicht gelten lassen: "Ich bin nicht der, der jammert, sondern sehe immer das Positive und schaue nach vorn. Selbstkritik der erste Weg der Besserung."

Gegen Bielefeld sollte demnach eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Platz stehen, von der nichts anderes als ein Sieg erwartet wird.

Titelfoto: picture alliance/dpa/Federico Gambarini

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