Planänderung! Bundesligist kämpft im Trainingslager mit Hochwasser-Problemen

Bramberg am Wildkogel - Die SpVgg Greuther Fürth hat ihr Sommer-Trainingslager in Österreich mit einer ungewollten Planänderung begonnen.

Für Aufsteiger Greuther Fürth war der Fußballplatz wegen eines Unwetters nicht bespielbar. Stattdessen landete dort ein Polizei-Hubschrauber.
Für Aufsteiger Greuther Fürth war der Fußballplatz wegen eines Unwetters nicht bespielbar. Stattdessen landete dort ein Polizei-Hubschrauber.  © imago images / Zink

Der Bundesliga-Aufsteiger konnte am Sonntag in Bramberg am Wildkogel die erste Einheit nicht auf dem Fußballplatz abhalten, weil dieser wegen Hochwassers nicht zu erreichen war.

Am Fuße der Alpengipfel Großvenediger und Großglockner musste Trainer Stefan Leitl umdisponieren und ein anderes Programm abhalten, etwa mit Übungen im Fitnessraum und auf einem umfunktionierten Parkplatz.

Wegen der Ausnahmesituation boten die Fürther der Gemeinde an, im Kampf gegen das Wasser mit anzupacken, wie Geschäftsführer Rachid Azzouzi der "Bild"-Zeitung sagte.

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"Ich habe mal angefragt", sagte er; das sei aber nicht notwendig gewesen. "Wenn Hilfe gebraucht wird, dann stehen wir Gewehr bei Fuß."

Ab Montag hoffen die Fürther, bei denen zunächst 24 Spieler dabei sind und ein vierter Torhüter nachkommen soll, auf reguläres Training auf dem Fußballplatz. Planmäßig bereitet sich das Team bis nächsten Samstag im Salzburger Land vor.

Die Anreise hatte die Mannschaft zu einem Testspiel beim FC Ingolstadt genutzt, das am Samstag 1:1 ausging. "Mir hat schon vieles sehr gut gefallen", sagte Leitl danach.

Am nächsten Samstag steht das nächste Testspiel in Rottach-Egern am Tegernsee gegen den künftigen Bundesliga-Rivalen TSG 1899 Hoffenheim an.

Titelfoto: imago images / Zink

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