Remis gegen Viktoria Köln! Gladbach-Coach Hütter sieht "Talente-Show"

Mönchengladbach - Auch wenn es nur ein Testspiel war: Adi Hütters (51) Premiere als Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach endete nicht siegreich. Vor 999 Zuschauern im Grenzlandstadion kam die Fohlen-Elf gegen Drittligist FC Viktoria Köln nicht über ein 2:2 hinaus.

Gladbachs Patrick Herrmann (30, r.) und Hannes Wolf (22) bejubeln den 2:2-Ausgleich gegen Viktoria Köln.
Gladbachs Patrick Herrmann (30, r.) und Hannes Wolf (22) bejubeln den 2:2-Ausgleich gegen Viktoria Köln.  © imago images/Eibner

Gleich bei der ersten Ballaktion (1.) verletzte sich Köln-Schlussmann Sebastian Mielitz (31) am Knöchel und musste gegen Nachwuchs-Keeper Elias Bördner (19) ausgetauscht werden.

Den drei Minuten später fälligen Eckball brachte Gladbachs Ramy Bensebaini (26) per Kopf im Tor unter, indem das Leder von der Querlatte hinter die Linie tropfte.

Jeremias Lorch (25) traf in der 9. Spielminute ebenfalls mit der Stirn zum 1:1-Ausgleich, Borussias Innenverteidiger Tony Jantschke (31) verursachte mit einem Eigentor (17.) sogar die Gäste-Führung.

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Im zweiten Durchgang war es Patrick Herrmann (30), der mit einem sehenswerten direkten Freistoß (76.) zum Ausgleich traf und somit für den Endstand sorgte.

Beide Teams hatten während der Partie die eine oder andere weitere Chance, um das Ergebnis höher zu stellen, doch letztendlich ging das Remis so in Ordnung.

Adi Hütter schickte bei Borussia Mönchengladbach eine zusammengewürfelte Startelf aufs Feld

Am Ende trennte sich Borussia Mönchengladbach von Viktoria Köln mit einem 2:2-Unentschieden

Insgesamt kamen bei Borussia Mönchengladbach zehn Akteure ohne jegliche Bundesliga-Erfahrung zum Einsatz

Gladbach-Trainer Hütter fasste nach dem Test zusammen: "Wir haben zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten gesehen."

Über den ersten Durchgang sprach der Österreicher von einer "Talente-Show", weil mit Joe Scally (18), Yassir Atty (18), Conor Noß (20), Luiz Skraback (18), Steffen Meuer (21) und Luca Barata (18) sechs Youngsters in der Startformation standen, die noch ohne jegliche Bundesliga-Erfahrung daherkamen.

"Wir haben in der Besetzung so noch nie zusammengespielt und nur wenig trainiert", erklärte der Fohlen-Coach die wenige Durchschlagskraft in den ersten 45 Minuten.

Zwar gehörten auch in der zweiten Spielhälfte mit Michael Wentzel (19), Andreas Poulsen (21), Michel Lieder (25) und Per Lockl (20) vier Jungs aus dem Reserve-Team dazu, doch gespickt mit einer Profi-Offensive war mehr Zug zum gegnerischen Tor möglich.

"In der zweiten Halbzeit haben wir eine Mannschaft auf dem Platz gesehen, die das Spiel noch umdrehen wollte, die dann auch verdient 2:2 gespielt hat", merkte Hütter an.

Als Rückschlag wertet der 51-jährige Cheftrainer seine Testspiel-Premiere nicht. "Wir sind in der Vorbereitung. Da ist das Ergebnis das Eine, die Leistung das Andere." In jedem Fall hat Hütter erkannt, "dass wir noch viel Arbeit vor uns haben".

Titelfoto: imago images/Eibner

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