Trikot-Hammer um den VfL Wolfsburg: Wölfe werden Brustsponsor bei diesem Verein!

Chattanooga (Tennessee/USA) - (Schöne) neue Welt. Der VfL Wolfsburg, aktuell Tabellendritter der Fußball-Bundesliga ist rein sportlich momentan auf dem besten Wege in die Königsklasse. Wirtschaftlich beschreiten die Wölfe nun auch ganz neues Terrain.

VfL-Trainer Oliver Glasner (46). Nicht nur das Trikot der eigenen Mannschaft wird in Zukunft mit dem Wolfsburg-Logo auflaufen.
VfL-Trainer Oliver Glasner (46). Nicht nur das Trikot der eigenen Mannschaft wird in Zukunft mit dem Wolfsburg-Logo auflaufen.  © Swen Pförtner/dp

So wird der VfL nun selbst Brustsponsor.

Was im ersten Moment ein wenig diffus klingt, entpuppt sich auf den zweiten als Marketingcoup vom Hauptsponsor der Autostädter: Volkswagen.

Die bereits bestehende Partnerschaft mit dem US-Drittligisten Chattanooga FC soll entsprechend ausgeweitet werden.

Dazu wird das finanzielle Engagement besonders für die Nachwuchsakademie hochgefahren. Überdies wird auch eine neue Frauenmannschaft formiert.

Der VfL wird zudem neuer Trikotsponsor des Klubs. Heißt: Das VfL-Wolfsburg-Logo ziert ab der kommenden Saison die Brust von Chattanooga.

Doch wie kommt's?

Dass Bundesligisten inzwischen Partnerschaften mit Klubs auf der anderen Seite des Teiches haben, ist keine Neuigkeit. Liga-Krösus FC Bayern München hat beispielsweise eine Partnerschaft mit dem FC Dallas.

Chattanooga ist wichtiger Produktionsstandort von VW, VfL-Boss Meeske: "Steht sinnbildlich für unsere Werte"

Bei den Wölfen hingegen ist die 180.000-Einwohner-Stadt im US-Bundesstaat Tennessee ein Produktions- und Entwicklungsstandort für den Autokonzern VW.

Die Partnerschaft der Klubs besteht nun seit vier Jahren und wird entsprechend auf ein neues Level gehoben.

"Unser Logo auf der Brust der Auswärtstrikots steht sinnbildlich dafür, dass wir unsere Werte und Haltung in Zukunft verstärkt mit dem Verein teilen und ihn durch Know-how-Transfer nicht nur in der Jugendförderung unterstützen, sondern gemeinsam einen ganzheitlichen Ansatz gehen und im Zuge dessen auch den Frauenfußball zurück nach Chattanooga bringen werden", wird der Wolfsburger Geschäftsführer Michael Meeske (49) auf der Homepage der Niedersachsen zitiert.

Sportlich wird es hingegen im deutschen Oberhaus am Wochenende noch einmal richtig ernst für den Werksklub. So empfängt man den frisch aus der UEFA Champions League ausgeschiedenen FC Bayern München am Samstag um 15.30 Uhr.

Im Hinspiel gewann der Rekordmeister, dank eines Lewandowski-Doppelpacks, mit 2:1 (1:1).

Titelfoto: Swen Pförtner/dp

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