Nicht Schalke 04: Bundesliga-Klub vor Verpflichtung von Max Meyer!

London (Großbritannien) - Er ging mit viel Krach und kommt scheinbar auch mit demgleichen! Max Meyer (25), Ex-Talent des Bundesliga-Klubs FC Schalke 04, ist seit wenigen Tagen vereinslos. Sein Abenteuer Premier League ist vorerst beendet. Eine Rückkehr nach Deutschland wird indes forciert. Doch bei seinem potenziellen neuen Arbeitgeber rumort es schon jetzt - seinetwegen!

Max Meyer (25) sucht einen neuen Verein.
Max Meyer (25) sucht einen neuen Verein.  © Ina Fassbender/dpa

Er galt einst als eines der größten Versprechen der jüngeren Geschichte der Knappenschmiede: Max Meyer.

Viele trauten ihm zu, ein nächster Mesut Özil (32) oder Julian Draxler (27) zu werden. Doch irgendwo zwischen Berater-Gier und wohl fehlender (Selbst-) Einschätzung entzweite sich auch diese Liebe.

Der Wechsel zu Crystal Palace war in der Endabrechnung betrachtet, wohl ein Fehler.

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Nun, zweieinhalb Jahre später, will der einst vonseiten seines Beraters mehrfach als "Weltklasse"-Spieler betitelte Meyer scheinbar zurück in die Bundesliga.

Während man sich bei den Knappen wohl auch mit ihm befasst hatte (TAG24 berichtete), verfolgt jedoch ein anderer Klub laut übereinstimmender Medienberichte aktuell eine Verpflichtung des gebürtigen Oberhauseners um einiges offensiver: die TSG 1899 Hoffenheim!

TSG 1899 Hoffenheim uneins, 1. FC Köln lachender Dritter?

Alexander Rosen (41) soll einem Meyer-Transfer mehr als kritisch gegenüberstehen.
Alexander Rosen (41) soll einem Meyer-Transfer mehr als kritisch gegenüberstehen.  © Uwe Anspach/dpa

Auch die Kraichgauer laufen ihren eigenen Erwartungen hinterher.

Neben einem straffen Terminkalender macht dem Team von Neu-Coach Sebastian Hoeneß (38) allerdings vor allem eines zu schaffen: eine Verletzungsseuche.

Während man Hoeneß öffentlich (noch) deckt, muss dieser nun dennoch bald zählbares liefern. Dazu scheint man sich nun auch intensivst mit einem Transfer von Meyer zu beschäftigen.

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Doch gerade diese Personalie sorgt im Hintergrund scheinbar für mächtig Explosionsgefahr.

Während Mäzen und Präsident Dietmar Hopp (80) den Offensivakteur gern in der SAP Arena auflaufen sehen würde, sträubt sich Direktor Profifußball Alexander Rosen (41) wohl vehement gegen die Idee "Meyer".

Lachender Dritter könnte schließlich der 1. FC Köln sein, der ebenfalls dringend auf der Suche nach Offensiv-Personal ist. Der "Effzeh" stellt gemeinsam mit dem FC Schalke 04 die zweitharmloseste Offensive der Liga (13 Treffer). Nur Aufsteiger Arminia Bielefeld traf seltener (10 Tore).

Wie es letztlich mit Meyer weitergeht, wird sich zeigen.

Bundesliga-Wechsel nur mit Gehaltseinbußen zu vereinbaren

Fakt ist auf jeden Fall, ein Gehalt von umgerechnet etwa 10 Millionen Euro, wie er es bei Crystal Palace verdiente, wird es bei den genannten Klubs wohl nicht einmal ansatzweise geben.

Nachdem der seit wenigen Tagen vereinslose Kicker aber bei den "Eagles" zuletzt gar kein Bein auf den Boden bekam, dürfte er jedoch nicht allzu zimperlich sein, bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers.

Titelfoto: Ina Fassbender/dpa

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