Geisterspiel: Hoffenheim gegen Hertha BSC findet ohne Zuschauer statt

Sinsheim - Das Heimspiel der TSG 1899 Hoffenheim gegen Hertha BSC am Samstag wird wegen der Auswirkungen des Coronavirus ohne Zuschauer ausgetragen. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit.

Ein Blick in die PreZero Arena bei der Partie der TSG 1899 Hoffenheim gegen den FC Bayern München. 
Ein Blick in die PreZero Arena bei der Partie der TSG 1899 Hoffenheim gegen den FC Bayern München.  © Tom Weller/dpa

"Die Gesundheit der Zuschauer ist das höchste Gut, daran haben sich alle Gespräche und Entscheidungen der vergangenen Stunden bemessen", sagte TSG-Geschäftsführer Frank Briel. 

Die Entscheidung sei nach intensivem Austausch mit den zuständigen Bundes-, Landes- und Regional-Behörden gefallen.

Das Hoffenheim-Heimspiel ist nicht das einzige Geisterspiel im deutschen Fußball. 

Zuvor war bereits für mehrere Bundesligaspiele entschieden worden, dass sie vor leeren Rängen ausgetragen werden. 

Hintergrund ist, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu geraten hatte, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern abzusagen.

Die Zweitliga-Partie des VfB Stuttgart am Montagabend war davon noch nicht betroffen. Mehr als 54.000 Zuschauer waren im Stuttgarter Stadion, als sich der VfB im Spitzenspiel von Arminia Bielefeld 1:1 trennte.

Ein Ausschluss der Zuschauer droht in Baden-Württemberg auch für die Partie des SC Freiburg gegen Werder Bremen am 21. März. Die Stadt Freiburg entschied am Dienstag, dass alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verboten sind.

Der Sport-Club wollte dazu zunächst Rücksprache mit der Deutschen Fußball Liga halten, "ob und in welcher Form das Spiel gegen Bremen stattfindet". Für Mittwoch kündigte der badische Fußball-Erstligist eine Erklärung an.

Titelfoto: DPA/Tom Weller

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