Istanbul verliert Champions-League-Finale: Tuchel gegen Pep nicht in der Türkei!

Istanbul - Schon wieder ist die türkische Multi-Millionenstadt im Pech. Das für den 29. Mai im Atatürk-Olympiastadion geplante Endspiel der UEFA Champions League wurde der Stadt erneut genommen. Und erneut findet das Finale in Portugal statt.

Das Estadio do Dragão in Porto wird Austragungsort des diesjährigen Finals der UEFA Champions League.
Das Estadio do Dragão in Porto wird Austragungsort des diesjährigen Finals der UEFA Champions League.  © Luis Vieira/AP/dpa

Das gab die UEFA am Donnerstag bekannt.

So wird es genau wie im letzten Jahr ein Finale in Portugal geben. Jedoch nicht wie beim Champions-League-Sieg des FC Bayern München vor knapp einem Jahr in Lissabon, sondern diesmal in Porto.

Am 29. Mai treten Manchester City und der FC Chelsea im englischen Duell im Estadio do Dragão aufeinander.

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Von jedem Klub dürfen wohl 6.000 Zuschauer in das Stadion des FC Porto.

Grund für die Verlegung ist neben der Möglichkeit des Zulassens von Fans auch die vereinfachte Ein- und Ausreise für die Spieler und verantwortlichen des Klubs sowie der zahlreichen TV-Anstalten und Sponsoren.

Istanbul hatte bis zuletzt versucht, das Endspiel wenigstens in diesem Jahr zu behalten. Doch wie auch in der Saison 2019/20 wurde der Stadt das Finale erneut entzogen.

Die Türkei wurde von der britischen Regierung zuletzt auf die rote Corona-Liste gesetzt.

Thomas Tuchel zum zweiten Mal in Folge in einem Champions-League-Finale in Portugal

Der Showdown zwischen Thomas Tuchel (47, l.) und Pep Guardiola (50, r.) findet in Porto statt.
Der Showdown zwischen Thomas Tuchel (47, l.) und Pep Guardiola (50, r.) findet in Porto statt.  © Shaun Botterill/Pool Getty/AP/dpa

Der Plan, das Endspiel ins Londoner Wembley zu verlegen, scheiterte indes ebenfalls. Auch hier war die britische Regierung federführend.

Die UEFA forderte eine Ausnahmeregelung bezüglich der Quarantänebestimmungen. Diesem Ansinnen kamen die Engländer allerdings nicht nach.

Somit findet das Spiel um den größten Klubwettbewerb im europäischen Vereinsfußball zum zweiten Mal in Folge in Portugal statt.

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Der frisch gebackenen englische Meister um Trainer Pep Guardiola (50) ist indes gewappnet für die "Blues" vom deutschen Trainer Thomas Tuchel (47). Dieser steht im zweiten Jahr in Folge im Endspiel der Königsklasse.

Mit den deutschen Legionären um Antonio Rüdiger (28), Timo Werner (25) und Kai Havertz (21) will er nach 2012 den zweiten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte an die Stamford Bridge holen.

Titelfoto: Shaun Botterill/Pool Getty/AP/dpa, Luis Vieira/AP/dpa

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