"Schwein": Stadionsprecher nach Beleidigung gegen CR7 zu lächerlich geringer Strafe verurteilt!

Porto - Er ist ein Wiederholungstäter und muss dennoch nur eine geringe Strafe zahlen! Der Stadionsprecher des FC Porto, Fernando Saul, beschimpfte Cristiano Ronaldo (36) nach dem Champions-League-Achtelfinalhinspiel im Februar gegen Juventus Turin (2:1) in seiner Instagram-Story als "das Schwein Ronaldo".

Cristiano Ronaldo (36) wurde vom Porto-Stadionsprecher verbal attackiert.
Cristiano Ronaldo (36) wurde vom Porto-Stadionsprecher verbal attackiert.  © dpa/Alessio Marini/LPS via ZUMA Wire

Auch dessen Mutter Dolores hätte er abwertend als "zahnlose Oma" bezeichnet. Auf die Alte Dame bezogen schrieb er sogar: "Diese dreckigen italienischen Diebe".

Denn Juve hatte kurz vor Schluss noch den wichtigen und auch glücklichen 1:2-Anschlusstreffer erzielt. Am Ende half das nichts, denn obwohl das Turiner Starensemble das Rückspiel nach Verlängerung mit 3:2 gewann, schied man aufgrund der Auswärtstorregel überraschend aus.

Laut der portugiesischen Zeitung "A Bola" muss Saul trotz seiner abstoßenden Social-Media-Posts nur 1430 Euro zahlen. Der Ex-Verein von CR7, Sporting Lissabon, hatte den Verband auf die Insta-Storys aufmerksam gemacht.

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Warum Saul so gut wegkommt, ist unklar. Schließlich beleidigte er früher schon den großen Rivalen Benfica Lissabon und sagte damals, dass Porto es "satthat, sich bestehlen zu lassen".

Damals erhielt er ein einmonatiges Berufsverbot als Stadionsprecher. Viel Wirkung hat das offenbar nicht gezeigt. Denn den neuerlichen Aussagen nach zu urteilen hat bei Saul kein Umdenken stattgefunden, weshalb diese Ministrafe kritisch zu hinterfragen ist.

Cristiano Ronaldos Schwester Katia Aveiro lag mit einer Coronavirus-Infektion im Krankenhaus

Für Ronaldo selbst dürfte all das momentan nur eine untergeordnete Rolle spielen. Schließlich lag seine Schwester Katia Aveiro (44) mit einer Coronavirus-Infektion im Krankenhaus Dr. Nelio Mendonca in Funchal, der Hauptstadt der portugiesischen Inselgruppe Madeira.

Sieben Tage nach ihrem positiven Test habe sich der Zustand der Sängerin "extrem verschlechtert." Doch nun sei sie laut eigener Aussage auf dem Weg der Besserung und durfte bereits nach Hause zurückkehren, wie auf einem rührenden Insta-Video zu sehen ist.

CR7 befindet sich ebenfalls in häuslicher Isolation, nachdem sich Juve-Jungprofi Hamza Rafia (22) ebenfalls mit Corona angesteckt hatte.

Cristiano Ronaldos Schwester Katia Aveiro ist bereits wieder zu Hause

Ronaldo selbst war im Oktober 2020 positiv auf Covid-19 getestet worden, hatte die Infektion aber gut überstanden.

Titelfoto: dpa/Alessio Marini/LPS via ZUMA Wire

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