Das war's! Jörg Dahlmann und Sky machen Schluss

Gelsenkirchen - Paukenschlag innerhalb der deutschen Kommentatoren-Landschaft. Jörg Dahlmann (62) hört bei Sky auf. Wurde ihm das Sophia-Thomalla-Gate zum Verhängnis?

Jörg Dahlmann (62) wird nicht mehr für Sky kommentieren, ab Sommer.
Jörg Dahlmann (62) wird nicht mehr für Sky kommentieren, ab Sommer.  © Instagram Screenshot joergdahlmann

Das Ende seiner Arbeit für den Pay-TV-Sender teilte der 62-Jährige via Instagram mit.

"SKY-Abschiedstour mit @fckoeln @herthabsc sowie @1fsvmainz05 @vfl.wolfsburg und @scfreiburg", lautete das Posting Dahlmanns, das er noch mit Hashtags wie #schade oder #lebbegehtweiter versah.

Angesichts solch leicht nostalgischer Hashtags bei noch drei ausstehenden Fußball-Spielen könnte man vermuten, dass die Zusammenarbeit vom Sender selbst beendet wurde.

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Jörg Dahlmann hatte sich mit einem flapsigen Spruch beim DFB-Pokal-Match zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem SC Paderborn ins Abseits kommentiert.

Zum Debüt von Loris Karius (27), dem Freund von TV-Moderatorin Sophia Thomalla (31), verkündete Dahlmann angesichts des Bank-Platzes von Karius bei Union Folgendes: "Hat den Vorteil, dass er zu Hause kuscheln kann mit seiner Sophia Thomalla. Aber für so eine Kuschelnacht mit Sophia würde ich mich auch auf die Bank setzen."

Für diese Aussagen hatte der Sport-Kommentator einen Shitstorm geerntet. Sexismus wurde Dahlmann vorgeworfen. Dieser behauptete jedoch einfach nur geflachst zu haben. Sky nahm den 62-Jährigen aus der Schusslinie, setzte ihn für das Spiel zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem VfL Bochum als Kommentatoren-Stimme ab.

Jörg Dahlmanns Sternstunde als Kommentator: Das Tor von Jay-Jay Okocha gegen den Karlsruher SC

Markige Sprüche und flachsige Kommentierung sind Markenzeichen Jörg Dahlmanns

Jörg Dahlmann ist seit den 90er-Jahren ein fester Bestandteil der deutschen TV-Kommentatoren-Szene im Fußball. Typisch für ihn sind neben der Moderation auch markige Sprüche sowie fiktive Storys über Fans, die die Kamera während der 90 Minuten aufnimmt.

Seine ganz persönliche Fußball-Sternstunde war wohl 1993 im Waldstadion das legendäre Solo-Tor des Nigerianers in Diensten von Eintracht Frankfurt, Jay-Jay Okocha, der einst die komplette Abwehr des Karlsruher SC inklusive Torhüter Oliver Kahn austanzte und den Ball dann noch im Tor unterbrachte.

Titelfoto: Instagram Screenshot joergdahlmann

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