Keine Sorgen um Nachwuchs: DFB eröffnet neue Kaderschmiede!

Frankfurt am Main - Bundestrainer Hansi Flick (57) macht sich keine Sorgen um den deutschen Fußball-Nachwuchs.

Rund 150 Millionen Euro ließ sich der DFB die neue Fußball-Akademie kosten.
Rund 150 Millionen Euro ließ sich der DFB die neue Fußball-Akademie kosten.  © Arne Dedert/dpa

"Ich bin da optimistisch. Es werden immer wieder neue Spieler und Talente kommen. Dafür wird im DFB hart gearbeitet", sagte Flick am Rande der Eröffnung des neuen DFB-Campus.

Wichtig sei vor allem, "dass Potenziale erkannt werden, was ein Spieler leisten kann, wo er in zwei, drei, vier Jahren sein kann", betonte der 57-Jährige. "Deshalb brauchen wir diese Akademie."

Der rund 150 Millionen Euro teure Campus soll das künftig Herzstück des deutschen Fußballs bilden. Die Nationalmannschaft wird das Areal erstmals im September in Vorbereitung auf die Nations-League-Spiele gegen Ungarn und in England nutzen.

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"Da freuen wir uns schon drauf", sagte Flick.

Oliver Bierhoff (54, l.) und Hansi Flick (57) waren bei der Einweihung des neuen DFB-Campus natürlich mit dabei.
Oliver Bierhoff (54, l.) und Hansi Flick (57) waren bei der Einweihung des neuen DFB-Campus natürlich mit dabei.  © Arne Dedert/dpa
Wird wohl schon bald der neuen Akademie einen Besuch abstatten: U17-Kicker Tom Bischof (17)
Wird wohl schon bald der neuen Akademie einen Besuch abstatten: U17-Kicker Tom Bischof (17)  © Berney Ardov/dpa

Video: Die DFB-Akademie im Detail

DFB-Campus soll für alle Fußball-Auswahlteams offen sein

Das Gebäude bietet reichlich Platz für 500 Mitarbeiter.
Das Gebäude bietet reichlich Platz für 500 Mitarbeiter.  © Arne Dedert/dpa

Nach Ansicht von DFB-Direktor Oliver Bierhoff (54) werden alle Auswahlteams von den neuen Möglichkeiten profitieren.

"Der wissenschaftliche Bereich der Akademie ist enorm wichtig. Das, was wir hier beobachten, wird die Arbeit mit der Mannschaft besser machen, aber wir werden es auch dem gesamten Fußballsystem zur Verfügung stellen", sagte der 54-Jährige.

Und weiter: "Es gibt keinen Verband auf der Welt, der das so vereinbart und zusammenbringt - die Zusammenarbeit mit den Topathleten, Experten und Vereinen."

Titelfoto: Montage: Berney Ardov/dpa, Arne Dedert/dpa

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