Aus der Corona-Quarantäne zur DFB-Elf: Löw holt Bayern-Star Süle zur Mannschaft

München/Leipzig - Niklas Süle (25) vom FC Bayern München wird nach dem vorzeitigen Ende seiner Corona-Quarantäne für die Nations-League-Partien gegen die Ukraine und Spanien zur deutschen Nationalmannschaft stoßen.

Niklas Süle (25) vom FC Bayern München wird nach dem vorzeitigen Ende seiner Corona-Quarantäne zur Nationalmannschaft stoßen.
Niklas Süle (25) vom FC Bayern München wird nach dem vorzeitigen Ende seiner Corona-Quarantäne zur Nationalmannschaft stoßen.  © Daniel Reinhardt/dpa

Das teilte Bundestrainer Joachim Löw (60) nach dem 1:0 der DFB-Auswahl im Testspiel gegen Tschechien am Mittwochabend in Leipzig mit. 

Über die Nachnominierung hatte Löw nach Gesprächen mit Bayern Münchens Trainer Hansi Flick (55) und Abwehrspieler Süle entschieden.

"Niklas hatte überhaupt keine Symptome. Ich habe entschieden, dass er dazukommt", sagte Löw. Der 25 Jahre alte Süle werde am Donnerstag mit seinen Vereinskollegen Manuel Neuer (34), Leon Goretzka (25), Serge Gnabry (25) und Leroy Sané (24) nach Leipzig anreisen. Auf das Quartett hatte Löw gegen Tschechien freiwillig verzichtet, um sie ebenso wie Toni Kroos (30), Timo Werner (24) und ferner auch Matthias Ginter (26) für die Punktspiele zu schonen.

Süle war in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle nachfolgenden Testungen ergaben allerdings negative Ergebnisse. 

In Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt durfte der Nationalspieler daraufhin die Corona-Quarantäne entsprechend vorzeitig beenden.

Ausfallen für die letzten zwei Nations-League-Partien am Samstag wieder in Leipzig gegen die Ukraine sowie drei Tage später gegen Spanien in Sevilla wird der Gladbacher Jonas Hofmann (28), der gegen die Tschechen eine Muskelverletzung erlitt. 

Joachim Löw (60, l.) will mit der deutschen Nationalmannschaft weitere Siege einfahren.
Joachim Löw (60, l.) will mit der deutschen Nationalmannschaft weitere Siege einfahren.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Am Donnerstag soll zudem eine Entscheidung fallen, wie es mit den angeschlagenen Verteidigern Benjamin Henrichs (23, Patellasehne) und Robin Gosens (26, Wade) weitergeht. Bundestrainer Löw plant für die letzten zwei Länderspiele des Jahres mit einem Kader von 20 Feldspielern und drei Torhütern. Es soll ein versöhnlicher Abschluss werden.

Titelfoto: Montage: Daniel Reinhardt/dpa, Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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