Mario Basler nimmt Löw in Schutz und schießt gegen "Flachzangen"-Nationalspieler!

München - Klartext von Mario Basler (51)! Der Europameister von 1996 polarisiert mit seinen neuen Aussagen, die er am Sonntagmittag im Sport1-Doppelpass traf, mal wieder.

Mario Basler (51) polterte im Sport1-Doppelpass in seiner ihm eigenen Art gegen einige Nationalspieler.
Mario Basler (51) polterte im Sport1-Doppelpass in seiner ihm eigenen Art gegen einige Nationalspieler.  © Frank Rumpenhorst/dpa

In seinen Ausführungen nahm der frühere Bundesliga-Star nämlich Bundestrainer Joachim Löw (60) in Schutz! Nach dem blamablen 0:6 der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien erklärte Basler am Sonntag: "Ich bin der Meinung, dass Jogi Löw Trainer bleiben soll und dabei bleibe ich."

In seiner ihm eigenen Art führte der einstige Spieler des FC Bayern München weiter aus: "Ich sage seit Jahren: Es liegt nicht immer am Trainer. Immer zu sagen, weil die 0:6 verloren haben, der Trainer habe 0:6 verloren, ist Quatsch."

Kritisch sieht er auch die von vielen Fans und Experten geforderte Rückkehr von Thomas Müller (31), Mats Hummels (31) und Jérôme Boateng (32): "Wenn man an 2018 zurückdenkt, haben alle rumgeschrien, dass einige zurücktreten sollen, einige weg sollen und Veränderungen kommen müssen. Die hat Jogi vollzogen. Jetzt schreien wir wieder, dass die drei Spieler zurückkommen müssen."

Dass alle drei in einer ganz anderen Verfassung als damals sind, ist Basler aber anscheinend entgangen. Dafür knöpfte sich der frühere Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen die Akteure vor, die gegen Spanien auf dem Rasen standen.

Mario Basler schießt gegen Jonathan Tah und Toni Kroos

Mario Basler (51) nahm Bundestrainer Joachim Löw (60) in Schutz.
Mario Basler (51) nahm Bundestrainer Joachim Löw (60) in Schutz.  © Christoph Soeder/dpa

Er polterte: "Guck dir die Flachzangen mal an, die gespielt haben. Wenn ich sehe, wie ein Jonathan Tah da hinten rumrennt, wenn ich sehe, wie der ein oder andere Möchtegern-Große-Spieler da rumrennt, da sollen die Spieler sich mal ernsthafte Gedanken machen. Es ist immer das einfachste zu sagen, der Trainer muss weg."

Natürlich sind diese Aussagen auch in seiner eigenen Vergangenheit begründet. Denn Basler war bei all seinen Stationen als Coach erfolglos unterwegs und wurde früher oder später bei Eintracht Trier, Wacker Burghausen, Rot-Weiß Oberhausen und zuletzt bei der SG Rot-Weiß Frankfurt entlassen.

Vermutlich hätte er sich bei all diesen Vereinen mehr Vertrauen gewünscht und ärgert sich deshalb in besonderem Maße über die Löw-Kritiker.

Er selbst knöpfte sich lieber auch Toni Kroos (30) vor: "Auch über ihn sollte man sich Gedanken machen, ob er der Heilsbringer ist. Er spielt seine Bälle drei Meter nach rechts, drei Meter nach links. In 90 Minuten spielt er zwei lange Bälle und alle feiern ihn."

Basler meint: "Das kann ich heute auch mit 52 noch. Aber dann immer auf Jogi Löw rumzutreten - sagt mir doch einen, der es machen soll."

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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