Ralf Rangnick als Nachfolger von Jogi Löw? "Gehört sich nicht!"

Berlin - Nach der bitteren 0:6-Niederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Spanien (TAG24 berichtete) hat es Ralf Rangnick (62) erneut abgelehnt, sich zu möglichen eigenen Ambitionen auf den Posten des Bundestrainers zu äußern.

Ralf Rangnick (62) möchte nicht über die Neubesetzung des Bundestrainer-Jobs sprechen. (Archivbild)
Ralf Rangnick (62) möchte nicht über die Neubesetzung des Bundestrainer-Jobs sprechen. (Archivbild)  © Picture Point / Roger Petzsche

In der Sendung "RTL-Spendenmarathon" sagte Rangnick am Donnerstagabend auf die Frage, ob er bereit wäre: "Es gehört sich nicht. Wir haben einen Bundestrainer, der bisher einen guten Job gemacht hat. Da gehört es sich nicht, darüber zu sprechen."

Nach der höchsten Niederlage einer DFB-Auswahl seit 89 Jahren gibt es wieder verstärkt Diskussionen um Bundestrainer Joachim Löw (60).

Nach der Rückkehr vom Nations-League-Spiel in Sevilla hatten DFB-Präsident Fritz Keller (63) und DFB-Direktor Oliver Bierhoff (52) am Mittwoch in München mit Löw über die Situation gesprochen.

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Eine Trennung vom 60-Jährigen oder dessen Rücktritt sollen aber kein Thema sein.

Zu einem möglichen Angebot des Deutschen Fußball-Bundes sagte Rangnick: "Das kann keiner wissen. Ich lasse es auf mich zukommen und bin selber sehr gespannt."

Der 62-Jährige war zuletzt lange als Trainer und auch als Sportdirektor für RB Leipzig aktiv und ist derzeit ohne Job.

Löws Vertrag läuft noch bis zum Ende der WM in Katar in zwei Jahren. Möglich erscheint derzeit aber auch ein Abschied schon nach der Europameisterschaft im kommenden Jahr.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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