DFB-Pokal-Auslosung des Halbfinals: Saarbrücken entgeht dem FC Bayern

Dortmund - Spannende Spiele! Der FC Bayern München empfängt im DFB-Pokal-Halbfinale Eintracht Frankfurt. Der 1. FC Saarbrücken tritt vor heimischer Kulisse gegen Bayer 04 Leverkusen an. Ausgetragen werden die Partien am 21. und 22. April, genau terminiert sind sie allerdings noch nicht.

Kann Saarbrückens Keeper Daniel Batz noch einmal zu großer Form auflaufen?
Kann Saarbrückens Keeper Daniel Batz noch einmal zu großer Form auflaufen?  © dpa/Thomas Frey

Der FCS würde mit einem weiteren Sieg die wohl größte Pokal-Sensation aller Zeiten schaffen. Ein Viertligist im Finale im Berliner Olympiastadion? Das gab es noch nie!

Und für einige der Spieler wäre das wohl mit Abstand größte Karriere-Highlight! Denn bei Saarbrücken kicken gleich vier Akteure mit Berliner Vergangenheit.

Fanol Perdedaj lebte viele Jahre in der Hauptstadt, wo der zentrale Mittefeldspieler bei Hertha BSC ausgebildet wurde und auch für die erste Mannschaft auflief.

Sogar in Berlin geboren wurde Innenverteidiger Boné Uaferro, der sieben Jahre bei der VSG Altglienicke in der Jugend kickte, ehe er zum 1. FC Union Berlin wechselte und dort bis 2012 unter Vertrag stand.

Sein Nebenmann in der Abwehr, Christopher Schorch, schnürte von 2004 bis 2007 die Stiefel für Herthas Nachwuchsteams, ehe ihn Real Madrid in die zweite Mannschaft holte.

Zu guter Letzt hat auch Stürmer Fabian Eisele eine Berliner Vergangenheit. Er verlor am 16. Juni 2012 das U17-Meisterschaftsfinale mit 0:2 gegen Hertha und wechselte drei Jahre später in die zweite Mannschaft der Alten Dame, für die er anschließend zwei Jahre kickte.

Viel spricht für ein Finale zwischen dem FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen

Die begehrte Trophäe: Nur noch vier Teams sind im Wettbewerb. Der 1. FC Saarbrücken tritt gegen Bayer 04 Leverkusen an.
Die begehrte Trophäe: Nur noch vier Teams sind im Wettbewerb. Der 1. FC Saarbrücken tritt gegen Bayer 04 Leverkusen an.  © dpa/Maurizio Gambarini

Doch natürlich sind die Chancen gegen ein Bundesliga-Spitzenteam wie Bayer Leverkusen gering. 

Denn die Werkself ist ins Rollen gekommen und zerlegte am gestrigen Samstag chancenlose Frankfurter am Ende mit 4:0.

Seit neun Partien ist die Mannschaft von Trainer Peter Bosz nun schon ungeschlagen, weshalb Bayer eine ganz andere Hausnummer für Saarbrücken ist, als etwa Fortuna Düsseldorf oder der damals in der Krise befindliche 1. FC Köln.

An einem sehr guten FCS-Tag und einem sehr schlechten Leverkusener könnte das Wunder aber dennoch gelingen.

Dann würde es im Finale vermutlich gegen den FC Bayern gehen, der mal wieder Losglück hatte und nicht nur ein Heimspiel austragen darf, sondern mit der Eintracht auch noch einen Gegner bekommen hat, den die Münchner im Normalfall besiegen werden - obwohl der Pokal natürlich auch weiterhin seine eigenen Gesetze hat.

Sollte es allerdings zum Endspiel zwischen Leverkusen und Bayern kommen, erwartet die Zuschauer am 23. Mai im Olympiastadion ein spannendes Duell, das nahezu auf Augenhöhe stattfinden dürfte.

Titelfoto: dpa/Maurizio Gambarini

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