VfL Bochum dreht DFB-Pokal-Partie gegen Mainz und steht im Viertelfinale!

Bochum - Sieg nach Rückstand! Der VfL Bochum setzte sich nach einem umkämpften Match mit 3:1 (0:1) gegen den 1. FSV Mainz 05 durch und steht im Viertelfinale des DFB-Pokals.

Karim Onisiwo (l.) freut sich über seinen Führungstreffer zum 1:0 für die Gäste.
Karim Onisiwo (l.) freut sich über seinen Führungstreffer zum 1:0 für die Gäste.  © David Inderlied/dpa

Milos Pantovic drehte mit seinen beiden Toren die Partie zugunsten des VfL und sorgte für ausgelassenen Jubel bei den 750 zugelassenen Fans im Vonovia Ruhrstadion.

Zunächst traf der 25-Jährige per Foulelfmeter (56. Minute), dann mit einem sehenswerten Lupfer (59.). Pantovic ist bei den Bochumern der Mann für die spektakulären Tore: Gleich zweimal traf er in dieser Saison bereits aus riesiger Distanz.

Karim Onisiwo hatte Mainz nach einem Fehler von Keeper Manuel Riemann in Führung gebracht (36.). Den Schlusspunkt im Achtelfinale besorgte der eingewechselte Eduard Löwen (80.). Erst am Samstag hatte der FSV das Team von Trainer Thomas Reis in der 1. Bundesliga noch mit 1:0 besiegt.

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Von einem Schlagabtausch konnte lange Zeit keine Rede sein. Beide Mannschaften agierten sehr abwartend und waren erst einmal auf eine sichere Defensive bedacht. So wurde es eine zähe Angelegenheit.

Der Mainzer Jae-Sung Lee mit einem Schuss von der Strafraumgrenze neben das Tor (23.), auf der Gegenseite ein abgefälschter Schuss von Danilo Soares (30.).

Die wenigen Zuschauer im Bochumer Stadion mussten sich mit Fußball-Magerkost begnügen. Vor allem von den Gastgebern kam in den ersten 45 Minuten viel zu wenig.

Startelf des VfL Bochum im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den 1. FSV Mainz 05

Anfangsformation des 1. FSV Mainz 05 im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den VfL Bochum

Milos Pantovic und Eduard Löwen schießen den VfL Bochum ins DFB-Pokal-Viertelfinale

Schnell weiter: Torschütze Milos Pantovic (l.) trägt den Ball nach seinem Ausgleich rasch zum Anstoßpunkt.
Schnell weiter: Torschütze Milos Pantovic (l.) trägt den Ball nach seinem Ausgleich rasch zum Anstoßpunkt.  © David Inderlied/dpa

Und es wäre wohl auch mit einem 0:0 in die Pause gegangen, hätte nicht ausgerechnet Pokal-Held Riemann gepatzt.

Einen Distanzschuss von Anton Stach konnte der VfL-Keeper, der in der zweiten Runde im Elfmeterschießen gegen den FC Augsburg den entscheidenden Ball verwandelt hatte, nur nach vorne abprallen lassen. Onisiwo nahm das Geschenk dankend an (36.).

Im zweiten Durchgang stand aber ein anderer VfL auf dem Platz. Mit einer Doppelchance durch Jürgen Locadia und Patrick Osterhage leiteten die Gastgeber eine starke Phase ein (54.).

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Der Druck wurde kurz darauf belohnt, als Schiedsrichter Felix Brych nach einem Trikotziehen von Leandro Barreiro an Elvis Rexhbecaj auf Elfmeter entschied.

Pantovic verwandelte sicher (56.) und hatte nur drei Minuten später seinen großen Auftritt, als er im Stile von Lionel Messi den Ball über Mainz-Keeper Robin Zentner ins Tor lupfte (59.).

Bochum im Ekstase: Milos Pantovic (2.v.l.) bejubelt seinen Führungstreffer zum 2:1 für die Hausherren.
Bochum im Ekstase: Milos Pantovic (2.v.l.) bejubelt seinen Führungstreffer zum 2:1 für die Hausherren.  © David Inderlied/dpa

Dann bewies Reis auch noch ein glückliches Händchen. Die eingewechselten Sebastian Polter und Löwen sorgten in einer Co-Produktion mit dem 3:1 für die Entscheidung (80.).

Titelfoto: David Inderlied/dpa

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