Vor DFB-Pokal-Finale: Nagelsmann streicht Angelino aus dem Kader

Leipzig - Borussia Dortmund hofft vor dem Pokalfinale am Donnerstag in Berlin (20.45 Uhr/ARD und Sky) gegen RB Leipzig auf eine Fortsetzung des jüngsten Höhenflugs mit fünf Bundesliga-Siegen in Serie. Leipzig will den ersten großen Titel holen.

Angelino (24) wird den Leipzigern im Pokalfinale nicht zur Verfügung stehen. RB-Coach Julian Nagelsmann (33) wollte auf die Gründe nicht näher eingehen.
Angelino (24) wird den Leipzigern im Pokalfinale nicht zur Verfügung stehen. RB-Coach Julian Nagelsmann (33) wollte auf die Gründe nicht näher eingehen.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die Leipziger müssen in ihrem zweiten Endspiel seit 2019 auf Tyler Adams und Angelino verzichten.

"Auf die genauen Gründe muss ich jetzt nicht eingehen. Auf jeden Fall ist er nicht dabei, steht morgen nicht im Kader", sagte Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann (33) in der Pressekonferenz vor dem Finale im DFB-Pokal angesprochen auf das Personal zum Fehlen von Angelino.

Das klingt ganz und gar nicht nach einem verletzungsbedingten Ausfall, sondern vielmehr nach sportlichen oder disziplinarischen Gründen.

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Der BVB dagegen hofft vor seinem bereits zehnten Finale auf ein Comeback des von einer Oberschenkelprellung genesenen Torjägers Erling Haaland, der zu Wochenbeginn wieder ins Training eingestiegen war.

"Erling stand zum ersten Mal seit zwei Wochen wieder auf den Platz, das sah ganz ordentlich aus. Wir werden uns zusammensetzen und besprechen, ob es Sinn macht, ihn in den Kader zu nehmen", sagte Terzic.

"Wir haben es geschafft, uns in eine bessere Ausgangslage zu bringen. Diese Ausgangslage wollen wir nutzen, um zuzupacken", sagte BVB-Trainer Edin Terzic am Mittwoch im Olympiastadion voller Hoffnung auf den fünften Pokalsieg der Klubhistorie und eine erfolgreiche Champions-League-Qualifikation des Bundesligavierten in den noch zwei ausstehenden Punktspielen in Mainz und gegen Leverkusen.

Nagelsmann gibt sich kämpferisch: Wir sind nicht in ein Loch gefallen

Ähnlich kämpferisch wie sein Trainer gab sich BVB-Kapitän Marco Reus. "Wenn wir wirklich liefern müssen, dann liefern wir auch. Wir hoffen, dass wir das morgen auch machen können", sagte der Fußball-Nationalspieler.

Dagegen verbuchten die Leipziger im gleichen Zeitraum in den vergangenen fünf Ligapartien nur zwei Siege. Noch fünf Tage vor dem Pokalfinale gab es in Dortmund ein unglückliches 2:3. Julian Nagelsmann befürchtet dennoch keine negativen Auswirkungen auf die Psyche seines Teams.

"Die Mannschaft war nach der Niederlage geknickt. Aber wir sind nicht ein Loch gefallen", kommentierte der Leipziger Coach nach dem Abschlusstraining im Olympiastadion.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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