Bundesliga-Profi über WM-Helden: "Einige hatten zwei bis drei Freundinnen"

Rio de Janeiro (Brasilien) - Spielten da einige ein falsches Spielchen trotz des großen Triumphs? Fußball-Profi Max Kruse (34) enthüllt in einem Podcast brisante Details über die WM-Helden von Rio.

Beim WM-Triumph 2014 sollen einige DFB-Profis nicht ganz ehrlich zu den Frauen gewesen sein.
Beim WM-Triumph 2014 sollen einige DFB-Profis nicht ganz ehrlich zu den Frauen gewesen sein.  © Marcus Brandt/dpa

Zusammen mit Comedian Oliver Pocher (44) startete der 33-Jährige in den vergangenen Tagen einen eigenen Podcast. Und die erste Folge von "Kruse & Pocher - Der beste WM-Podcast" hatte es auch gleich in sich, denn der beim VfL Wolfsburg suspendierte Stürmer nahm kein Blatt vor den Mund.

Er blickt zurück auf die WM 2014 in Brasilien, bei der Deutschland am Ende die Weltmeisterschaft feiern konnte. Kruse selbst war nicht Teil der Weltmeister-Mannschaft. Der 33-Jährige flog kurz vor Beginn des Turniers aus dem Kader, dennoch plapperte er gegenüber Pocher geheime Details aus.

"Ich kann dir exklusiv sagen, dass bestimmt der eine oder andere in der Mannschaft zwei oder drei Freundinnen zu der Zeit hatte", so Kruse.

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Um wen aus dem 23-Mann-Kader es sich dabei genau handeln soll, verriet er allerdings nicht.

Max Kruse konnte sich über deutschen WM-Gewinn 2014 nicht freuen

VfL-Stürmer Max Kruse (34) laboriert aktuell an einer schweren Muskelverletzung. Eine Rückkehr zum VfL Wolfsburg ist sehr unwahrscheinlich.
VfL-Stürmer Max Kruse (34) laboriert aktuell an einer schweren Muskelverletzung. Eine Rückkehr zum VfL Wolfsburg ist sehr unwahrscheinlich.  © Julian Stratenschulte/dpa

Das Turnier verfolgte der Stürmer damals aus Las Vegas. Er erzählte in Interviews, dass er nach dem 1:0-Sieg in der Verlängerung gegen Argentinien den Fernseher sofort abstellte, ohne sich die Zeremonien anzusehen. Zu groß war der Frust auf Ex-Bundestrainer Joachim Löw (62), der ihn nicht mit zur WM mitgenommen hatte.

"Ich habe mich jetzt nicht unbedingt gefreut", beschreibt Kruse seine Emotionen über den deutschen Triumph in Rio.

"Ich habe es den Jungs gegönnt. Aber natürlich war ich sauer auf den Trainer. Da ist es schwer, sich über eine Weltmeisterschaft zu freuen, weil man eigentlich hätte dabei sein können", so der 33-Jährige.

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Der Bundesliga-Profi machte auch keinen Hehl daraus, dass ihn die Nichtberücksichtigung selbst acht Jahre später noch enttäuscht. "Es bleibt tragisch, auch wenn man es acht Jahre später erzählt. Das ist eines von den Dingen gewesen, die mich länger beschäftigt haben", gesteht Kruse.

Aktuell laboriert der aussortierte Wolfsburger an einer Muskelverletzung. Eine Rückkehr zum VfL ist nahezu ausgeschlossen. Vielmehr beschäftigen sich Verein und Spieler mit einem Wechsel in der kommenden Transferperiode.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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