Lichter statt Löw: Bares für Rares hängt DFB ab! Quote historisch schlecht

Berlin - Das Interesse an Live-Übertragungen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nimmt weiter ab. 

Gegen die Tschechen gewann die Nationalmannschaft unter der Leitung von Joachim Löw (60). Die Trödelshow "Bares für Rares" zog jedoch mehr Zuschauer vor den Fernseher.
Gegen die Tschechen gewann die Nationalmannschaft unter der Leitung von Joachim Löw (60). Die Trödelshow "Bares für Rares" zog jedoch mehr Zuschauer vor den Fernseher.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Lediglich 5,42 Millionen Menschen verfolgten am Mittwochabend im Durchschnitt bei RTL das 1:0 gegen Tschechien. 

Das ergab einen Marktanteil von 18,2 Prozent. Das ist nach Angaben von RTL, ARD und ZDF seit mindestens 20 Jahren die schlechteste Quote für eine deutsche Länderspiel-Übertragung in den Abendstunden.

Beliebter als Joachim Löws Auswahl war am Mittwochabend Horst Lichter, der mit "Bares für Rares" der Primetime-Sieger war. 

Durchschnittlich 5,45 Millionen Menschen schauten lieber die - nahezu parallel laufende - Trödelshow im ZDF als die Nationalmannschaft.

Türkei-Übertragung wurde noch einmal negativ getoppt

Moderator Horst Lichter steht neben dem Logo der Sendung "Bares für Rares". Die Trödelshow holte den klaren TV-Quotensieg.
Moderator Horst Lichter steht neben dem Logo der Sendung "Bares für Rares". Die Trödelshow holte den klaren TV-Quotensieg.  © Frank W. Hempel/ZDF/dpa

Das bisher schlechteste Ergebnis für eine Übertragung der DFB-Auswahl in den Abendstunden waren die 5,82 Millionen TV-Zuschauer beim 3:3 gegen die Türkei Anfang Oktober bei RTL. Der Marktanteil lag damals bei 21,6 Prozent.

Das Primetime-Ergebnis vom Mittwoch war sogar noch schwächer als der Minuswert der 18-Uhr-Übertragung am 26. Mai 2012. 

Die Übertragung des Testspiels in der Schweiz (3:5) hatten 5,52 Millionen Zuschauer gesehen.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa , Frank W. Hempel/ZDF/dpa

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