Steuer-Ermittlungen gegen den DFB: Es hat mit Adidas zu tun

Frankfurt am Main - In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr ist brisante Post beim DFB eingeflattert. Ein Steuerverfahren läuft gegen den Deutschen Fußball Bund, da die Angaben in Bezug auf Sachzuwendungen von Großsponsor Adidas nicht korrekt gewesen sein sollen. Das berichtet Süddeutsche.de.

DFB-Boss Fritz Keller (63).
DFB-Boss Fritz Keller (63).  © Arne Dedert/dpa

Trikots, Schuhe und mehr sollen vom DFB nicht korrekt versteuert worden sein.

"Hierzu können derzeit leider keine Auskünfte erteilt werden."

Der DFB sagt, es sei noch zu prüfen, "ob und in welcher Höhe überhaupt Steuern nachzuzahlen sind", so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt zur Eröffnung des Steuerverfahrens.

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Vorsorglich wurden vom Verband knapp 3,5 Millionen Euro an die Finanzbehörden überwiesen.

Wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung hatte es bereits Anfang Oktober Durchsuchungen beim Deutschen Fußball Bund gegeben.

Sportlich ging das das Jahr 2020 für den DFB ebenfalls mit Negativ-Schlagzeilen zu Ende.

Beim 0:6 gegen Spanien präsentierte sich die Nationalmannschaft desolat. Zudem gibt es hinter den Kulissen Gerangel zwischen dem aktuellen Präsidenten Fritz Keller (63) und Generalsekretär Friedrich Curtius (44).

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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