DFL-Boss knallhart: Seifert fordert Fan-Rückkehr - "Es geht hier um Grundrechte"

Berlin - DFL-Geschäftsführer Christian Seifert (52) setzt angesichts der sinkenden Zahlen von Corona-Infektionen auf eine Rückkehr der Zuschauer in die Stadien.

Christian Seifert (52), Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH.
Christian Seifert (52), Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH.  © Frank Rumpenhorst/dpa

"Es geht hier um Grundrechte von Menschen und Unternehmen. Es gab gute Gründe, diese vorübergehend einzuschränken. Aber es gibt zwischenzeitlich mehr Gründe, diese Einschränkungen schrittweise zurückzunehmen", sagte Seifert der Bild (Donnerstag).

Er sehe "derzeit wenig Gründe, um in der zweiten Jahreshälfte nicht schrittweise zum Normalbetrieb von Großveranstaltungen jeglicher Art zurückzukehren".

In der abgelaufenen Saison wurde - abgesehen von wenigen Partien zum Ende der Spielzeit - ohne Zuschauer gespielt.

Laut Christian Seifert geht es um "die Rückkehr des gesamten sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland"

Der DFL-Boss sagte weiter: "Angesichts von über 60 Millionen Impfungen, nachgewiesen erfolgreichen Hygienekonzepten und deutlich gesunkenen Zahlen auf Intensivstationen erwarte ich wie viele andere Bürger konsequente Schritte zur Rückerlangung der Grundrechte für Bevölkerung und Unternehmen. Deshalb müssen nicht nur Großveranstaltungen, sondern die Rückkehr des gesamten sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland vor dem Hintergrund einer zwischenzeitlich völlig veränderten Faktenlage neu bewertet werden."

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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