Milliarden für die Bundesliga durch Investorbeteiligung? Das sagt DFL-Chef Watzke zu Donata Hopfens Plänen

Frankfurt am Main - Geldregen dank Anteilsverkauf? DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke (63) hat Spekulationen um eine fixe Beteiligung eines Investors an der Deutschen Fußball Liga zurückgewiesen.

DFL-Chef Hans Joachim Watzke (63, r.) hat eine feststehende Beteiligung eines Investors an der Deutschen Fußball Liga dementiert, verwies allerdings darauf, dass Donata Hopfen (46) diesbezüglich die richtige Ansprechpartnerin sei.
DFL-Chef Hans Joachim Watzke (63, r.) hat eine feststehende Beteiligung eines Investors an der Deutschen Fußball Liga dementiert, verwies allerdings darauf, dass Donata Hopfen (46) diesbezüglich die richtige Ansprechpartnerin sei.  © Montage: Frank Rumpenhorst/dpa, Frank Rumpenhorst/dpa

"Ich sehe nicht annähernd eine Entscheidungsreife", sagte der Klub-Boss von Borussia Dortmund im kicker. Das Thema sei aber ohnehin bei der DFL-Chefin "Donata Hopfen und dem dafür gebildeten Ausschuss allokiert".

Das Handelsblatt hatte am Mittwoch unter Berufung auf Informationen aus Finanzkreisen von der Vorbereitung eines Auktionsprozesses beim Ligaverband berichtet, wonach ein Bieter einen Anteil von 20 Prozent an einer Sportrechte-Vermarktungstochter erwerben könnte. Laut des Handelsblatts könnten dadurch drei bis vier Milliarden Euro generiert werden.

"Wenn es jemanden gäbe, der in nennenswertem Umfang außerhalb von Sponsoring-Maßnahmen in die Liga investieren wollen würde, dann wären zwei Dinge aus meiner Sicht wichtig", sagte Watzke: "Erstens Eigenkapital. Zweitens sollte die Wahrscheinlichkeit, dass die Auslandserlöse signifikant gesteigert werden, durch eigene Manpower eines Dritten deutlich erhöht werden." In dieser Kombination halte er es für "interessant".

Bis zur Generalversammlung der DFL, zuständig für die 36 Klubs aus der 1. und 2. Bundesliga, am 17. August ist laut kicker nicht mit etwas "Spruchreifem" zu rechnen.

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