Leverkusen will sich gegen Inter Mailand ins Europa-League-Halbfinale spielen

Düsseldorf – Für Bayer Leverkusen geht es am Montagabend (21 Uhr/RTL und DAZN) im K.o.-Duell mit Inter Mailand in der Düsseldorfer Arena um den Einzug ins Halbfinale der Europa League.

Die Leverkusen-Spieler trainieren vor dem Spiel gegen Inter Mailand.
Die Leverkusen-Spieler trainieren vor dem Spiel gegen Inter Mailand.  © Martin Meissner/AP POOL/dpa

Wegen der Corona-Pandemie wird die Europa League in diesem Jahr in Turnierform in den vier Stadien in Gelsenkirchen, Duisburg, Düsseldorf und Köln – wo am 21. August das Finale steigt – zu Ende gebracht.

Alle Partien vom Viertelfinale an werden in nur einem Duell (ohne Rückspiel) entschieden. Im zweiten Spiel am Montag (21.00 Uhr) treffen Manchester United und der FC Kopenhagen in Köln aufeinander.

Sollte sich der Fußball-Bundesligist gegen den italienischen Spitzenclub und diesjährigen Meisterschaftszweiten aus Mailand durchsetzen, träfe die Werkself im Halbfinale am 17. August in Düsseldorf auf den Sieger des Spiels Schachtjor Donezk gegen FC Basel, das am Dienstag in Gelsenkirchen ausgetragen wird.

Die Schweizer hatten im Achtelfinale Eintracht Frankfurt aus dem Wettbewerb geworfen. Auch der VfL Wolfsburg ist bereits ausgeschieden.

Noch im Turnier sind der FC Sevilla und die Wolverhampton Wanderers. Das Spiel findet am Dienstag in Duisburg statt.

Trainer Bosz: Respekt, aber keine Angst vor Inter Mailand

Leverkusens Trainer Peter Bosz fürchtet sich nicht vor dem Gegner Inter Mailand. (Archivfoto)
Leverkusens Trainer Peter Bosz fürchtet sich nicht vor dem Gegner Inter Mailand. (Archivfoto)  © Marius Becker/dpa

Bayer Leverkusens Trainer Peter Bosz geht mit Selbstbewusstsein und ohne Angst in die wichtige Partie: "Wir fürchten keinen Gegner, aber wir haben Respekt für jeden Kontrahenten."

"Inter hat eine sehr gute und erfahrene Mannschaft. Aber sie hat natürlich auch Schwächen. Hoffentlich können wir Montag sehen, was das bedeutet", sagte der 56-Jährige in der virtuellen Abschlusspressekonferenz am Sonntag. "Wir haben auch eine gute Mannschaft, dürfen uns aber nicht zu viele Fehler erlauben. Sonst wird es schwer."

Wieder zum Kader gehört Nadiem Amiri, der sich zuletzt wegen eines Corona-Kontaktes im privaten Bereich vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben und im Achtelfinale gegen die Glasgow Rangers gefehlt hatte.

Den wegen einer Gelb-Sperre nicht zur Verfügung stehenden Charles Aránguiz könne man ersetzen, so Bosz. "Das haben wir immer wieder gezeigt, dass wir fehlende Spieler ersetzen können. Wir müssen es im Team schaffen."

Ob der angeschlagene Karim Bellarabi dabei sein kann, entscheidet sich kurzfristig.

Titelfoto: Martin Meissner/AP POOL/dpa

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