Nachspiel: Greenpeace zieht Konsequenzen nach misslungener Protestaktion bei EM

München - Nach der missglückten Protestaktion von Greenpeace vor dem ersten EM-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat die Umweltorganisation Konsequenzen gezogen.

Der Greenpeace-Aktivist wird aus dem Spielfeld mitgenommen.
Der Greenpeace-Aktivist wird aus dem Spielfeld mitgenommen.  © Federico Gambarini/dpa

"Eine erste Konsequenz ist, dass Aktivisten und Aktivistinnen keine gefährlichen Flugdemonstrationen über Menschenansammlungen mehr durchführen", sagte Greenpeace-Sprecher Gregor Kessler am Freitag. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet.

Ein 38 Jahre alter Mann aus Pforzheim in Baden-Württemberg war kurz vor dem Anpfiff des Spiels zwischen Deutschland und Frankreich (0:1) am Dienstagabend auf dem Spielfeld notgelandet und hatte im Landeanflug zwei Männer verletzt, die ins Krankenhaus kamen.

Beide hatten die Klinik bis Freitag wieder verlassen.

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Die Polizei bestätigte außerdem, dass es einen Hinweis der Umweltorganisation auf die Aktion gegeben habe - allerdings erst, als der Pilot schon im Landeanflug gewesen sei.

Eigentlich wollte Greenpeace mit der Aktion gegen Sponsor Volkswagen protestieren.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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