"Her mit den Deutschen!": Englische Medien laufen wegen EM-Achtefinale schon heiß

London - Die englischen Medien haben sich unmittelbar nach dem 2:2 der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn auf den Fußball-Klassiker im EM-Achtelfinale in London eingestimmt.

Spielszene vom vergangenen Dienstag: Englands Marcus Rashford (23, l.) im Duell mit Alex Kral (23) aus Tschechien.
Spielszene vom vergangenen Dienstag: Englands Marcus Rashford (23, l.) im Duell mit Alex Kral (23) aus Tschechien.  © Laurence Griffiths/Getty Pool/AP/dpa

"Oh no! Nicht schon wieder die Deutschen", schrieb die "Daily Mail". Der "Telegraph" forderte: "Her mit den Deutschen!"

Die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw hatte sich nach einer Zitterpartie gegen Ungarn als Gruppenzweiter für die K.o.-Runde qualifiziert.

Die Engländer waren bereits am Dienstag als Sieger der Gruppe D ins Achtelfinale eingezogen.

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Das Wiedersehen der beiden großen Fußball-Nationen bei dieser EM steigt am kommenden Dienstag im Wembley-Stadion.

In London wird auch die Finalrunde des Turniers mit beiden Halbfinals und dem Endspiel (11. Juli) ausgerichtet.

Deutschland und England standen sich bei Welt- und Europameisterschaften in bislang sieben Spielen gegenüber.

Im legendären WM-Finale 1966 fiel das Wembley-Tor, die Engländer gewannen ihren ersten und bislang einzigen Titel. 24 Jahre später warf die DFB-Auswahl die Engländer im WM-Halbfinale von Turin im Elfmeterschießen aus dem Turnier. Auch im EM-Halbfinale 1996 - wieder in Wembley - gewann die deutsche Mannschaft vom Punkt.

Dieser Treffer sicherte endgültig den Einzug ins Achtelfinale: Deutschlands Leon Goretzka (M.) erzielt das Tor zum 2:2 gegen Ungarn.
Dieser Treffer sicherte endgültig den Einzug ins Achtelfinale: Deutschlands Leon Goretzka (M.) erzielt das Tor zum 2:2 gegen Ungarn.  © Kai Pfaffenbach/Reuters Pool/dpa

"Es ist Deutschland in Wembley", schrieb der "Daily Star" zur "Neuauflage" von 1996. Das Wortspiel "Herr we go again", in etwa "hier sind wir wieder" mit der deutschen Anrede "Herr", brachten gleich mehrere Zeitungen.

Titelfoto: Kai Pfaffenbach/REUTERS POOL/dpa, Screenshot Daily Mail

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