FC St. Pauli: Herber Rückschlag für Jackson Irvine und Australien in der WM-Quali

Hamburg/Doha - Was für eine Enttäuschung! St.-Pauli-Profi Jackson Irvine (28) ist mit der australischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen den Oman nicht über ein 2:2 (1:0) hinausgekommen.

Jackson Irvine (28, r.) versucht, Omans Salaah Said Al Yahyaei den Ball abzujagen.
Jackson Irvine (28, r.) versucht, Omans Salaah Said Al Yahyaei den Ball abzujagen.  © IMAGO / Xinhua

Mit dem Unentschieden sind die Chancen auf eine direkte WM-Teilnahme deutlich gesunken. Denn bereits vor Anpfiff der Begegnung in Doha stand fest, dass den Socceroos nur ein Erfolg helfen würde, um aus eigener Kraft eines der begehrten Tickets für das Turnier in Katar zu ergattern.

Denn am Nachmittag siegte Japan mit 2:0 über Spitzenreiter Saudi-Arabien und setzte sich so von Australien ab.

Mit Irinve in der Startelf lief für die Australier zunächst auch alles nach Plan. Jamie Maclaren (28, ehemals SV Darmstadt 98) schoss Australien per Elfmeter nach einer Viertelstunde in Front.

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Doch nach 54 Minuten folgte der große Dämpfer. Abdullah Fawaz (25) sorgte mit einem Traumtor aus 17 Metern für den Ausgleich.

Zehn Minuten vor dem Abpfiff sorgte Aaron Moy (31) für die erneute Führung. Mit einem satten Linksschuss erzielte er das viel umjubelte 2:1 für Australien.

Der Oman schlug aber noch einmal zurück. Erneut hieß der Torschütze Abdullah Fawaz, der in der 89. Minute einen Elfmeter zum 2:2 verwandelte. Bei dem Ergebnis und einer herben Enttäuschung für Australien blieb es bis zum Abpfiff.

Australien muss in der WM-Qualifikation auf Patzer von Saudi-Arabien und Japan hoffen

Durch das Unentschieden muss Australien an den letzten beiden Spieltagen zwei Siege einfahren und zusätzlich auf Patzer der Konkurrenz hoffen.

Mit 15 Punkten belegen die Socceroos hinter Saudi-Arabien (19 Punkte) und Japan (18) den dritten Rang. Nur die ersten beiden Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich direkt für die Endrunde, der Dritte muss in die Play-offs.

Und genau gegen die beiden vor ihnen platzierten Nationen geht es Ende März. Zuerst kommt es am gegen Japan (23. März) zum Showdown, ehe es am letzten Spieltag gegen Saudi-Arabien (29. März) eventuell um alles geht.

Titelfoto: IMAGO / Xinhua

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