Nächstes Sommermärchen für Deutschland? DFB bewirbt sich als Co-Gastgeber für WM-Turnier!

Berlin - Das sind doch (zur Abwechslung) mal erfreuliche Nachrichten vom DFB: Gibt es im Jahr 2027 etwa ein neues Sommermärchen im eigenen Land? Der Deutsche Fußball-Bund bewirbt sich um die Austragung der Frauen-WM in sieben Jahren - doch nicht ganz alleine.

Deutschland bewirbt sich als Co-Gastgeber der Frauen-Fußball-WM 2027.
Deutschland bewirbt sich als Co-Gastgeber der Frauen-Fußball-WM 2027.  © Francisco Seco/AP/dpa

Wie der DFB am Montagmorgen bekannt gab, habe man sich gemeinsam mit dem niederländischen (KNVB) und dem belgischen Verband (RBFA) um die Austragung des Turniers beworben. 

Als entsprechender Co-Gastgeber möchte man gemeinsam mit den beiden Nachbarländern das Fußball-Fest in Angriff nehmen.

Der DFB, vertreten durch Heike Ullrich (stellvertretende Generalsekretärin), sowie Peter Bossaert (Generalsekretär RBFA) und Gijs de Jong (Generalsekretär KNVB), haben einen Plan entwickelt, der besonders das Gemeinschaftsgefühl im Frauenfußball widerspiegeln soll.

"Der Frauenfußball ist weltweit bekannt für sein starkes Gemeinschaftsgefühl. Alle Akteure haben das Gesamtbild im Blick. Und das hebt den Sport auf und neben dem Platz auf die nächste Stufe", so der DFB auf seiner Homepage.

Die Gesichter der Kampagne sind mit Silvia Neid (56) für Deutschland sowie Femke Maes für die Belgier und Sarina Wiegman für die Niederlande mit reichlich Legenden-Status bestückt.

DFB-Präsident Fritz Keller ist "voller Überzeugung"

DFB-Präsident Fritz Keller (63) ist begeistert.
DFB-Präsident Fritz Keller (63) ist begeistert.  © Arne Dedert/dpa

Und auch DFB-Präsident Fritz Keller (63) ist hellauf begeistert und zugleich ebenfalls voller Tatendrang: "Wir sind mit großer Freude dem Wunsch unserer niederländischen Freunde gefolgt und werden uns aus voller Überzeugung mit ganzer Kraft für dieses Projekt einsetzen."

Die letzte Frauen-WM in Deutschland stieg 2011. 

Als amtierender Titelverteidiger war da allerdings schon im Viertelfinale gegen die späteren Siegerinnen aus Japan zu Ende.

Die Reise solle nach Möglichkeit 2027 dann ein wenig weiter gehen. Wie man einen Titel im eigenen Land holt, haben die Niederländerinnen nämlich 2017 bei der Euro gezeigt. 

Als Gastgeber holten sie damals, wenn auch etwas überraschend, den Turniersieg.

Wann die Entscheidung über die Vergabe fällt, ist derzeit noch nicht bekannt.

Titelfoto: Francisco Seco/AP/dpa , Arne Dedert/dpa

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