Absurde Sperre für einen Fischer: Ex-Real-Star erhält späte Rote Karte!

Porto - Sinnlose Strafe! Fábio Coentrão (34) wurde vom portugiesischen Fußballverband wegen einer Auseinandersetzung nach Abpfiff für ein Spiel gesperrt. Das Problem: Die besagte Partie ist über 15 Monate her und der ehemalige Linksverteidiger verdient sein Geld inzwischen als Hochseefischer.

Fábio Coentrão (34, l.) im Zweikampf mit dem damaligen Benfica-Wunderkind João Félix (22).
Fábio Coentrão (34, l.) im Zweikampf mit dem damaligen Benfica-Wunderkind João Félix (22).  © MIGUEL RIOPA / AFP

Im April 2021 war der frühere Weltklasse-Abwehrmann noch für den Rio Ave FC in der ersten portugiesischen Liga aktiv.

Nachdem er beim Auswärtsmatch gegen Boavista Porto in der dritten Minute der Nachspielzeit den 3:3-Ausgleich erzielt hatte, kam es auf dem Rasen zu einer hitzigen Rudelbildung, wie die britische Tageszeitung The Sun berichtete.

Für seine Beteiligung erhielt der langjährige Real-Madrid-Star nun die späte Quittung. Die Federação Portuguesa de Futebol (FPF) zeigte ihm nachträglich die Rote Karte und sperrte ihn für eine Begegnung, zudem muss er wegen "Verletzungen und Reputationsvergehen" 850 Euro Strafe zahlen.

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Laut dem Bericht hat der Verband seine Ermittlungen erst jetzt endgültig abschlossen und anschließend die fälligen Sanktionen verhängt - knapp anderthalb Jahre nach dem Vorfall.

Fábio Coentrão gewann mit Real Madrid zweimal die Champions League

Während seiner Zeit bei Real Madrid spielte Fábio Coentrão (34, r.) auf höchstem Niveau auch gegen den FC Bayern München und Franck Ribéry (39). (Archivfoto)
Während seiner Zeit bei Real Madrid spielte Fábio Coentrão (34, r.) auf höchstem Niveau auch gegen den FC Bayern München und Franck Ribéry (39). (Archivfoto)  © ODD ANDERSEN / AFP

Coentrão, der 2011 für satte 30 Millionen Euro von Benfica Lissabon zu den Königlichen wechselte und in sieben Jahren insgesamt 106 Pflichtspiele für das "weiße Ballett" absolvierte, dürfte zumindest die Sperre kaum stören.

Etwa einen Monat nach der besagten Partie beendete der zweifache Champions-League-Sieger seine aktive Fußball-Laufbahn und entschied sich stattdessen für einen Karrierewechsel.

Mittlerweile hat der Ex-Teamkollege von Cristiano Ronaldo (37) die Stollenschuhe gegen das Fischernetz getauscht.

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"Das Leben im Meer ist keine Schande, wie viele Leute denken. Es ist ein Job wie jeder andere. Nicht nur das, das Meer ist wunderschön und wir brauchen es", erklärte der einstige Flankenvirtuose damals gegenüber dem YouTube-Kanal "Empower Brands".

Und fügte an: "Ich wusste, dass der Fußball eines Tages enden würde und ich eine neue Richtung einschlagen sollte. Und mein Glück ist dieses Boot. Menschen, die das Meer lieben und das Meer erleben wollen, müssen ihrem Traum folgen."

Titelfoto: ODD ANDERSEN / AFP

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