Arjen Robben erklärt den Rücktritt vom Rücktritt! Bayern-Star hat neuen Verein

Groningen (Niederlande) - Er greift noch einmal an! Arjen Robben (36) wagt ein Comeback. Der langjährige Star des FC Bayern München hat seinen Rücktritt vom Rücktritt erklärt und heuert bei seinem Jugendverein FC Groningen an.

Elf Jahre ist das mittlerweile her. Arjen Robben wurde Ende August 2009 als Neuzugang beim FC Bayern München vorgestellt.
Elf Jahre ist das mittlerweile her. Arjen Robben wurde Ende August 2009 als Neuzugang beim FC Bayern München vorgestellt.  © Bayern München/dpa

Dort spielte der Weltklasse-Flügelspieler bereits von 1996 bis 2002. Auf der Website sagte er zu diesem etwas überraschenden Schritt: "Der Klub kann in dieser Zeit jede Hilfe gebrauchen, um die Corona-Krise zu überwinden."

Er selbst habe "an verschiedenen Aktionen teilgenommen" und hätte "darüber nachgedacht", was er sonst noch für seinen Heimatverein tun könne. Nun habe er auf eine "Aktion der Fans gehört: 'Arjen, folge deinem Herzen!'"

Deshalb kehrt Robben nun "als Spieler des FC Groningen" zurück. Denn: "Es fing an zu jucken und jetzt ist es meine Mission. Ich arbeite an einem Comeback als Fußballer."

Er warnt aber vor allzu großen Erwartungen: "Ich weiß noch nicht, ob das funktionieren wird. Was ich weiß ist, dass es nicht von meinem Engagement und meiner Motivation abhängt."

Robben hatte zuletzt für Aufmerksamkeit gesorgt, weil er sich an der Säbener Straße, auf dem Trainingsgelände des FC Bayern, fit gehalten hatte (TAG24 berichtete).

Bereits da war über eine mögliche Rückkehr als Profi spekuliert worden. 

Vorstellung von Arjen Robben beim FC Groningen

Arjen Robben kehrt zu seinem Jugendverein FC Groningen zurück

Arjen Robben erhöht die Strahlkraft des FC Groningen und der niederländischen Eredivisie

Arjen Robben kehrt nach einer einjährigen Fußballpause doch noch einmal als Profi zurück.
Arjen Robben kehrt nach einer einjährigen Fußballpause doch noch einmal als Profi zurück.  © Sven Hoppe/dpa

Dass er nun für Groningen aufläuft, dürfte die Fans und die gesamte Eredivisie freuen. Denn dank ihm steigt die Strahlkraft der Liga deutlich an.

Schließlich hat er in seiner Karriere viele Erfolge gefeiert. In seinen zehn Jahren beim FC Bayern wurde er achtmal deutscher Meister, schoss das 2:1-Siegtor im Champions-League-Finale 2013 gegen Borussia Dortmund im Wembley-Stadion nach Vorlage von Franck Ribéry und hatte auch schon das zwischenzeitliche 1:0 durch Mario Mandzukic vorbereitet. 

Davon abgesehen feierte er viele weitere Erfolge und zwar nicht nur in seiner Münchner Zeit. Robben spielte nämlich auch noch bei Real Madrid, dem FC Chelsea und der PSV Eindhoven. 

Zudem bestritt er für die niederländische Nationalmannschaft 96 Länderspiele (37 Tore) und war weltweit einer der besten offensiven Außenbahnspieler seiner Generation. Seine Verletzungsanfälligkeit kostete ihn mehrfach Einsätze in wichtigen Spielen. 

Doch auch so kam er auf 201 Bundesliga-Begegnungen (99 Tore, 62 Vorlagen), 110 Champions-League-Partien (31 Treffer, 24 Assists) und 67 Spiele (15 Tore, 17 Vorlagen) in der Premier League. In der ersten niederländischen Liga kann er seine Bilanz (102 Begegnungen, 25 Treffer, 21 Assists) nun noch aufbessern.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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