Robben-Hammer: "Mr. Wembley" vom Training ausgeschlossen

Groningen (Niederlande) - Es gibt Dinge, die klingen so absurd, dass man sie nicht glauben mag. Zum Beispiel, dass Karl Marx alle seine vier Töchter Jenny nannte. Benannt nach seiner Ehefrau, Jenny - und, dass Arjen Robben (36) für den Trainingsauftakt seines neuen Vereins FC Groningen nicht fit genug ist und deshalb nicht mitmachen darf.

"Ich tue es aus Liebe zum Club", hatte der 36-jährige Arjen Robben bei seiner Vorstellung gesagt.
"Ich tue es aus Liebe zum Club", hatte der 36-jährige Arjen Robben bei seiner Vorstellung gesagt.  © OLAF KRAAK/ANP/dpa

Zugegeben, sowohl die Geschichte um des Marxes Jennys als auch die des unfitten "Mister Trainingsfleiß" Robben klingen wie ein Aprilscherz. 

Doch zum einen ist es Mitte Juli und zum anderen schreibt nicht nur das Leben, sondern auch der Fußball immer wieder "unglaubliche" Geschichten.

"Der Verein will kein Risiko eingehen", heißt es auf der Webseite des niederländischen Erstligisten.

Am Montag ist der Trainingsauftakt nach der langen Corona-Pause. Und wohl ein ganzer Klub fiebert dem Vorbereitungsstart nicht nur des Auftaktes an sich entgegen, sondern ebenfalls, weil man in der Transferperiode einen der wohl spektakulärsten Coups des Sommers landen konnte.

Robben tritt vom Rücktritt zurück und schließt sich seinem Jugendklub FC Groningen an!

Robben folgt "dem Rat der Experten"

Bilder wie dieses dürften jedem Fußballfan noch im Kopf sein. Arjen Robben und seine Mimik, wenn er nicht spielen darf.
Bilder wie dieses dürften jedem Fußballfan noch im Kopf sein. Arjen Robben und seine Mimik, wenn er nicht spielen darf.  © Uwe Anspach/dpa

"Mr. Wembley" kann und will es noch nicht lassen. 

Und so tauchten schon vor Wochen Bilder vom Münchner Triple-Sieger von 2013 auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße auf. 

Alleine, eisern und durchtrainiert wie eh und je schuftete er für seinen Comeback-Plan ein Jahr nach seinem eigentlichen Rücktritt als Profi.

Doch scheinbar war er nicht durchtrainiert genug für die Grün-Weißen. Kaum vorstellbar, dass das Trainingsverbot für den 36-Jährigen eine leicht zu verdauende Nachricht gewesen ist.

Doch der ehrgeizige Robben schluckt diese Pille wie eine echte Legende. "Ich folge dem Rat der Experten", so Robben sichtlich zähneknirschend.

"Wir sind alle sehr optimistisch und positiv eingestellt, vor allem ich selbst", zitiert der Klub seinen Neuzugang im Anschluss.

Und auch wenn er am Montag schon gerne mit dem Team auf dem Feld gestanden hätte, "ist es viel wichtiger", dass er es zum Saisonstart sei.

Titelfoto: OLAF KRAAK/ANP/dpa ; Uwe Anspach/dpa

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