Au revoir BVB, bonjour neues Abenteuer: Wechselt Mario Götze nach Frankreich?

Dortmund - In dreieinhalb Wochen geht die Fußball-Bundesliga wieder los. Einer, der seit dem Ende der abgelaufenen Saison keinen Verein mehr hat, ist Mario Götze (28). Nun scheint sich allerdings für den WM-Helden von 2014 ein Tor zu öffnen - und es ist ein fürstliches mit einem alten Bekannten als Schirmherren.

Am Sonntag bekam Mario Götze (28) noch von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) den Landesverdienstorden überreicht. Geht's für den Kicker nun schon bald nach Frankreich?
Am Sonntag bekam Mario Götze (28) noch von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) den Landesverdienstorden überreicht. Geht's für den Kicker nun schon bald nach Frankreich?  © Marius Becker/dpa

Mario Götze und sein zweiter Anlauf im Trikot von Borussia Dortmund. Spätestens vier Jahre nach seinem Comeback in Schwarz-Gelb war klar: Aufgewärmt schmeckt's nur so halb - wenn überhaupt.

Nun sucht der 28-Jährige gemeinsam mit Frau Ann-Kathrin (30) und dem erst frisch vor zwei Monaten geschlüpften Nesthäkchen Rome eine neue sportliche Herausforderung und Heimat.

Dass diese nicht unbedingt in Deutschland, schon aber auf jeden Fall in Europa liegen wird, kristallisierte sich bereits heraus.

Und so rankten sich Gerüchte insbesondere um Klubs der italienischen Serie A und auch aus Frankreichs Ligue 1. Inter Mailand und Lazio Rom galten lange Zeit als mögliches und auch Wunschziel des WM-Torschützen von 2014. 

Doch auch der Name AS Monaco rund um deren Neu-Trainer Niko Kovac (48) geisterte immer wieder durch die Gazetten - und es scheint nun inzwischen die wohl heißeste Spur im Zukunfts-Poker des gebürtigen Memmingers zu sein.

Götze ins Fürstentum? Könnte passen!

AS Monaco spielt nicht international, Kovac-Umbruch mit Götze als Kopf?

Wieder voller Tatendrang: Niko Kovac (48) ist seit der aktuell laufenden Ligue-Saison Trainer beim AS Monaco.
Wieder voller Tatendrang: Niko Kovac (48) ist seit der aktuell laufenden Ligue-Saison Trainer beim AS Monaco.  © Uwe Anspach/dpa

Während in der Bundesliga einzig Hertha BSC Berlin als wahrscheinlichster Abnehmer galt, verdichten sich die Anzeichen auf einen Wechsel ins europäische Ausland. 

Götze will spielen, wenn möglich international, und vor allem aber: in tragender Rolle.

Die ganz großen Fische im europäischen Topklub-Teich fallen jedoch aufgrund seiner Leistungen und mangelnden Spielzeiten in der jüngeren Vergangenheit durchs Netz.

Und auch wenn der AS Monaco nach dem coronabedingten Abbruch der Saison 2019/20 lediglich auf Platz neun der Ligue 1 abschloss und somit international nicht vertreten sein wird, könnten die Monegassen der Klub sein, der Götze wieder auf die Beine hilft.

Mit Coach Kovac soll alles auf den Kopf gestellt, wenn möglich eine neue Ära geprägt werden. Götze könnte in neuer Rolle und als geplanter Führungsspieler Teil und Gesicht des Umbruchs werden, mit einem Trainer, der auf ihn zählt und baut.

Ein Schritt zurück, um zwei nach vorn zu machen?

Mario Götze (28) verabschiedete sich ein zweites Mal vom BVB. Steht er nun kurz vor einem Wechsel zu AS Monaco?
Mario Götze (28) verabschiedete sich ein zweites Mal vom BVB. Steht er nun kurz vor einem Wechsel zu AS Monaco?  © Bernd Thissen/dpa

Oberflächlich betrachtet, wäre ein Wechsel ins Fürstentum wohl zunächst ein Schritt zurück, der sich jedoch letztlich als möglicher Anlauf für den Sprung aus dem Schatten anbieten könnte.

Der Umbruch sowie die Saison ist in der Ligue 1 bereits in vollem Gange. Bis auf die beiden französischen Champions-League-Gegner des FC Bayern München, Olympique Lyon und Paris Saint-Germain, sowie dem von positiven Corona-Tests gebeuteltem Olympique Marseilles, sind alle Klubs schon wieder im Liga-Modus.

Monaco startete mit einem 2:2-Unentschieden nach einem 0:2-Rückstand zu Hause gegen Stade Reims. Ausbaufähig, aber nicht schlecht für den Anfang.

Ob Mario Götze demnächst also dazu stoßen wird, wird sich zeigen. Gespräche zwischen den Parteien sollen laut Bild bereits recht weit fortgeschritten sein.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa ; Bernd Thissen/dpa

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