Barca-Wahnsinn: Knapp eine halbe Milliarde Euro Verlust in nur einer Saison!

Barcelona - Erschütternde Zahlen! Die neue Führung des FC Barcelona hat die frühere Chefetage des Traditionsklubs unter Ex-Präsident Josep Maria Bartomeu (58) für die desolate Finanzlage verantwortlich gemacht.

Die Führung um Ex-Präsident Josep Maria Bartomeu (58, r.) hat den FC Barcelona offenbar in Schieflage gebracht. Das erklärte die neue Chefetage um den amtierenden Boss Joan Laporta (59).
Die Führung um Ex-Präsident Josep Maria Bartomeu (58, r.) hat den FC Barcelona offenbar in Schieflage gebracht. Das erklärte die neue Chefetage um den amtierenden Boss Joan Laporta (59).  © dpa/Dax/DAX via ZUMA Press Wire/gtres

"Sie haben Spieler verpflichtet, obwohl sie wussten, dass sie sie nicht bezahlen konnten", klagte der Generaldirektor Ferran Reverter (48) am Mittwoch bei der Vorlage des Geschäftsberichts für das Haushaltsjahr 2020/21.

Demnach machte der Spitzenverein, der den Mitgliedern gehört, einen Verlust von 481 Millionen Euro, weil die Einnahmen eingebrochen seien, während es nicht gelungen sei, die Ausgaben zu deckeln. Es werde fünf Jahre dauern, um die Katalanen finanziell zu sanieren, sagte Reverter.

Der neue Präsident Joan Laporta (59) hatte schon im August mitgeteilt, dass der FC Barcelona Schulden in Höhe von 1,35 Milliarden Euro angehäuft habe und dabei auch mögliche rechtliche Schritte gegen die frühere Vereinsführung angedeutet.

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Damals hatte Barca gerade seinen besten Spieler, den argentinischen Superstar Lionel Messi (34), ablösefrei an den FC Paris Saint-Germain verloren, weil die Franzosen mehr zahlen konnten. Der früher erfolgsverwöhnte Klub fährt seither eher Niederlagen ein und ist auf Platz neun der Tabelle abgerutscht.

Einnahmen des FC Barcelona auch wegen der Corona-Krise stark eingebrochen

Die Ausgaben seien 2020/21 um 19 Prozent im Vergleich zum Haushaltsjahr davor auf insgesamt 1,16 Milliarden Euro angestiegen, sagte Reverter. Hingegen seien die Einnahmen um 26 Prozent auf 631 Millionen Euro zurückgegangen.

Die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie, vor allem die Schließung des Stadiums Camp Nou in Barcelona und der anderen Einrichtungen des Klubs hätten zu Mindereinnahmen in Höhe von 181 Millionen Euro geführt, sagte Reverter.

Auch die Einnahmen der Barça-Läden für Fanartikel und aus TV-Rechten seien stark zurückgegangen, letztere auch wegen des frühen Ausscheidens aus der Champions League.

Titelfoto: dpa/Dax/DAX via ZUMA Press Wire/gtres

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