BVB-Abgang Hakimi mit schwerem Stand: Inter-Coach Conte mit deutlicher Spitze in Richtung Bundesliga!

Mailand - Mode-Stadt ein schweres Pflaster? Der ehemalige BVB-Akteur Achraf Hakimi (22) wechselte im Sommer von Real Madrid zu Inter Mailand. Restlos überzeugen konnte er bislang jedoch noch nicht. Sein Trainer, Antonio Conte (51), weiß warum und kann sich eine Spitze in Richtung der Fußball-Bundesliga nicht verkneifen.

Für den ehemaligen BVB-Kicker Achraf Hakimi (22) läuft es aktuell noch nicht ganz so rund bei Inter Mailand.
Für den ehemaligen BVB-Kicker Achraf Hakimi (22) läuft es aktuell noch nicht ganz so rund bei Inter Mailand.  © imago images / HochZwei/Syndication

"In Italien gibt es höhere Belastungen, Erwartungen und Anforderungen als in Deutschland", ließ Antonio Conte auf der Presserunde vor dem UEFA-Champions-League-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach einen gucken.

Grund für die Aussage des 51-Jährigen war die Entwicklung des mit 40 Millionen Euro drittteuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte, Achraf Hakimi (22).

Inter war bereit, die geforderte Summe bei den Königlichen aus Madrid auf den Tisch zu legen. Der BVB zog sich bekanntermaßen zurück und holte mit Thomas Meunier (29) eine ablösefreie und deutlich erfahrenere B-Lösung aus Paris.

Dass der Wunschspieler Contes momentan bei der Nerrazurri noch nicht so ganz zündet, ist für ihn indes kein Problem: "Er ist ein Junge mit großem Potenzial, muss aber lernen zu verstehen, dass es hier verschiedene Drucksituationen gibt", so Conte weiter.

Drucksituationen, die es in Deutschland und auch in der Premier League so, nach Ansicht des ehemaligen italienischen Nationaltrainers, nicht gebe.

Inter Mailand läuft den eigenen Erwartungen derzeit hinterher

Antonio Conte (51) gerät aktuell auch immer mehr in die Schusslinie der italienischen Medien.
Antonio Conte (51) gerät aktuell auch immer mehr in die Schusslinie der italienischen Medien.  © Tano Pecoraro/Lapresse.Lapresse/Lapresse via ZUMA Press/dpa

Dabei ist der Trainer selbst angezählt. Das Ziel, endlich wieder etwas Tafelsilber in die Mode-Stadt zu bringen, konnte in der vergangenen Saison nicht erreicht werden. Die Übermacht der Alten Dame aus Turin stellte auch ihn vor Probleme.

In der aktuellen Spielzeit steht man mit 18 Punkten aus neun Spielen zwar vor Juventus (4.) auf Rang zwei, doch der Stadtrivale rund um die Tor- und Ego-Maschine Zlatan Ibrahimovic (39) liegt mit fünf Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.

In der UEFA Champions League steht man vor dem Duell gegen Borussia Mönchengladbach gar mit dem Rücken zur Wand. Die Fohlen führen die Gruppe an, Inter ist mit mageren zwei Punkten aus vier Duellen Letzter.

Auch wenn sich die mediale Kritik mehr auf die namhafteren Neuzugänge wie dem Ex-Münchner Arturo Vidal (33) oder dem im Winter aus Tottenham verpflichteten Christian Eriksen (28) konzentriert, dürfte Hakimi den Druck Contes immer mehr spüren.

Der Coach wähle nach eigener Aussage eine "einfache Ansprache", welche "verstanden werden kann – oder eben nicht", so Conte vielsagend.

Der Luft im San Siro wird für den 31-fachen marokkanischen Nationalspieler rauer.

Titelfoto: imago images / HochZwei/Syndication , Tano Pecoraro/Lapresse.Lapresse/Lapresse via ZUMA Press/dpa

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